
Treffen in London am 22. Oktober 2025: Regierungschefs aus dem Westbalkan, Großbritannien, Deutschland und weiteren EU-Staaten vereinbaren die Einrichtung einer Gemeinsamen Migrations-Taskforce (JMTF) im Rahmen des Berliner Prozesses. Die Schlussfolgerungen des Vorsitzes betonen die irreguläre Migration über den Balkan als gemeinsame Herausforderung und loben die deutsche Unterstützung bei der Angleichung der Visaregelungen an EU-Standards.
Deutschland – Initiator des Berliner Prozesses im Jahr 2014 – sicherte weiterhin technische Hilfe und Datenaustausch über FRONTEX zu, um biometrische Grenzkontrollen entlang der sogenannten Balkanroute zu verstärken. Innenminister Alexander Dobrindt, der am parallelen Treffen der Innenminister teilnahm, bezeichnete die JMTF als „eine vorgelagerte Schutzmaßnahme, die den Druck auf die deutschen Grenzen mindert, ohne die Freizügigkeit innerhalb der EU zu beeinträchtigen.“
Die Staats- und Regierungschefs unterstützten zudem Maßnahmen gegen das sogenannte „Visa-Shopping“, bei dem Reisende die visafreie Einreise in westbalkanische Staaten ausnutzen, um in die EU zu gelangen. Im neuen Plan sollen Grenzpolizisten den Echtzeit-Austausch von Reisedaten erproben, und die Bundespolizeiakademie in Deutschland wird ab Januar 2026 gemeinsame Schulungen zur Erkennung von Dokumentenfälschungen anbieten.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind gemischt. Strengere Kontrollen im Vorfeld könnten plötzliche Migrantenströme, die deutsche Kommunen überfordern, verringern. Unternehmen, die Mitarbeiter in die Region entsenden, müssen jedoch mit strengeren Einreisekontrollen rechnen und die lokale Umsetzung einheitlicher Visalisten genau beobachten. Das Gipfeltreffen bekräftigte jedoch die Verpflichtung zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen und zur Übertragbarkeit von Sozialversicherungsansprüchen – beides entscheidend für innerbetriebliche Versetzungen.
Das Vereinigte Königreich kündigte eine Million Pfund für Programme zur freiwilligen Rückkehr mit Unterstützung an, während Deutschland signalisierte, dass Entwicklungshilfemittel an Fortschritte in der Migrationszusammenarbeit gekoppelt werden. Multinationale Unternehmen sollten mit einer intensiveren Prüfung von Arbeitskräfteketten auf dem Balkan und einer frühzeitigen Einbindung deutscher Einwanderungsbehörden bei Reisen entlang der Route rechnen.
Deutschland – Initiator des Berliner Prozesses im Jahr 2014 – sicherte weiterhin technische Hilfe und Datenaustausch über FRONTEX zu, um biometrische Grenzkontrollen entlang der sogenannten Balkanroute zu verstärken. Innenminister Alexander Dobrindt, der am parallelen Treffen der Innenminister teilnahm, bezeichnete die JMTF als „eine vorgelagerte Schutzmaßnahme, die den Druck auf die deutschen Grenzen mindert, ohne die Freizügigkeit innerhalb der EU zu beeinträchtigen.“
Die Staats- und Regierungschefs unterstützten zudem Maßnahmen gegen das sogenannte „Visa-Shopping“, bei dem Reisende die visafreie Einreise in westbalkanische Staaten ausnutzen, um in die EU zu gelangen. Im neuen Plan sollen Grenzpolizisten den Echtzeit-Austausch von Reisedaten erproben, und die Bundespolizeiakademie in Deutschland wird ab Januar 2026 gemeinsame Schulungen zur Erkennung von Dokumentenfälschungen anbieten.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind gemischt. Strengere Kontrollen im Vorfeld könnten plötzliche Migrantenströme, die deutsche Kommunen überfordern, verringern. Unternehmen, die Mitarbeiter in die Region entsenden, müssen jedoch mit strengeren Einreisekontrollen rechnen und die lokale Umsetzung einheitlicher Visalisten genau beobachten. Das Gipfeltreffen bekräftigte jedoch die Verpflichtung zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen und zur Übertragbarkeit von Sozialversicherungsansprüchen – beides entscheidend für innerbetriebliche Versetzungen.
Das Vereinigte Königreich kündigte eine Million Pfund für Programme zur freiwilligen Rückkehr mit Unterstützung an, während Deutschland signalisierte, dass Entwicklungshilfemittel an Fortschritte in der Migrationszusammenarbeit gekoppelt werden. Multinationale Unternehmen sollten mit einer intensiveren Prüfung von Arbeitskräfteketten auf dem Balkan und einer frühzeitigen Einbindung deutscher Einwanderungsbehörden bei Reisen entlang der Route rechnen.