
Als Reaktion auf monatelange Beschwerden aus dem Technologiesektor in Kerala erklärte das Deutsche Generalkonsulat in Bengaluru am 12. November, dass es bereit sei, regelmäßig „Pop-up“-Visa-Camps in Thiruvananthapuram zu organisieren. Konsul Jonas Michael Turk teilte den Führungskräften im Technopark mit, dass mobile Teams Anträge monatlich oder alle zwei Monate bearbeiten könnten, bis ein dauerhaftes Visa-Antragszentrum (VAC) für die Landeshauptstadt genehmigt wird.
Derzeit stammen allein von Unternehmen im Technopark etwa 250 bis 300 deutsche Visaanträge pro Monat, doch die Antragsteller müssen für biometrische Daten 220 km nach Kochi reisen – eine Ineffizienz, die Recruiter zufolge die Projektkosten erhöht und den Einsatz vor Ort verzögert. Die geplanten Camps würden biometrische Geräte, Beamte und Kurierlogistik an einen Veranstaltungsort im Technopark bringen, wodurch eine zweitägige Reise zu einem Erledigungstag wird.
Deutschland bleibt das begehrteste Schengen-Ziel für IT- und Ingenieurtalente aus Kerala und macht fast 22 % der Arbeits- und Ausbildungsvisa aus, die 2024–25 aus dem Bundesstaat stammen. Die Wartezeiten für Termine haben sich jedoch seit der Pandemie auf bis zu 12 Wochen verlängert, was Unternehmen dazu veranlasst, Projekte auf andere EU-Standorte zu verlagern. Ein lokales Bearbeitungsfenster könnte diese Geschäfte zurückgewinnen und Kerala in die neue Chancenkarte und das reformierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz Deutschlands einbinden.
Für deutsche Universitäten versprechen die Camps einen stabileren Zulauf von Master- und Promotionsstudierenden, gerade jetzt, wo die Wintersemester-Aufnahmen enger werden. Das Goethe-Zentrum und die Indo-Germanische Handelskammer haben freiwillige Mitarbeiter und Deutsch-Dolmetscher angeboten, um die Dokumentenprüfung zu beschleunigen.
Ein konkretes Datum steht noch nicht fest, doch Insider berichten, dass der erste Pilotversuch noch vor Weihnachten starten könnte, sofern das Konsulat die Ausrüstung von VFS Global erhält. Die Technopark-Leitung hat bereits Räumlichkeiten reserviert und stellt Strom, Sicherheit sowie Warteschlangenmanagement kostenfrei zur Verfügung.
Derzeit stammen allein von Unternehmen im Technopark etwa 250 bis 300 deutsche Visaanträge pro Monat, doch die Antragsteller müssen für biometrische Daten 220 km nach Kochi reisen – eine Ineffizienz, die Recruiter zufolge die Projektkosten erhöht und den Einsatz vor Ort verzögert. Die geplanten Camps würden biometrische Geräte, Beamte und Kurierlogistik an einen Veranstaltungsort im Technopark bringen, wodurch eine zweitägige Reise zu einem Erledigungstag wird.
Deutschland bleibt das begehrteste Schengen-Ziel für IT- und Ingenieurtalente aus Kerala und macht fast 22 % der Arbeits- und Ausbildungsvisa aus, die 2024–25 aus dem Bundesstaat stammen. Die Wartezeiten für Termine haben sich jedoch seit der Pandemie auf bis zu 12 Wochen verlängert, was Unternehmen dazu veranlasst, Projekte auf andere EU-Standorte zu verlagern. Ein lokales Bearbeitungsfenster könnte diese Geschäfte zurückgewinnen und Kerala in die neue Chancenkarte und das reformierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz Deutschlands einbinden.
Für deutsche Universitäten versprechen die Camps einen stabileren Zulauf von Master- und Promotionsstudierenden, gerade jetzt, wo die Wintersemester-Aufnahmen enger werden. Das Goethe-Zentrum und die Indo-Germanische Handelskammer haben freiwillige Mitarbeiter und Deutsch-Dolmetscher angeboten, um die Dokumentenprüfung zu beschleunigen.
Ein konkretes Datum steht noch nicht fest, doch Insider berichten, dass der erste Pilotversuch noch vor Weihnachten starten könnte, sofern das Konsulat die Ausrüstung von VFS Global erhält. Die Technopark-Leitung hat bereits Räumlichkeiten reserviert und stellt Strom, Sicherheit sowie Warteschlangenmanagement kostenfrei zur Verfügung.
Quelle: The Times of India