
Brasilianische Reisende könnten bald 430 R$ für einen Standardpass zahlen – statt bisher 257,25 R$ – wenn der Vorschlag der Bundespolizei (PF) an das Justiz- und Sicherheitsministerium umgesetzt wird. Die Meldung erschien am 21. November in der Tageszeitung Estado de Minas und weist darauf hin, dass die fast 67 %ige Erhöhung die obligatorische Gebühr für die Guia de Recolhimento da União (GRU) betrifft, die vor der Terminbuchung beglichen werden muss.
Die PF begründet die Erhöhung damit, dass die seit 2015 unveränderte Gebühr die Kosten für den biometrischen Chip, teureres Sicherheitsmaterial und erweiterte konsularische Dienstleistungen nicht mehr deckt. Sollte der Tarif genehmigt werden, würde er bereits im ersten Quartal 2026 per Ministererlass in Kraft treten; Ausnahmen für einkommensschwache Antragsteller sind nicht vorgesehen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Timing entscheidend: Brasilianische Mitarbeiter im Ausland erneuern ihre Pässe oft Monate im Voraus, um die zehnjährige Gültigkeit optimal zu nutzen. Arbeitgeber raten daher dringend, dass Mitarbeiter mit Pässen, die vor 2030 ablaufen, jetzt noch zum günstigeren Tarif einen Antrag stellen, solange Termine noch verfügbar sind.
Reise-Management-Unternehmen erwarten kurzfristig einen starken Anstieg der Nachfrage, der die Buchungssysteme belasten und die Bearbeitungszeiten über die derzeitigen fünf bis sieben Werktage hinaus verlängern könnte. Unternehmen, die 2026 umfangreiche Personalwechsel in den Bereichen Bergbau, Öl und Gas sowie Bauprojekte planen, sollten die höheren Gebühren in ihre Budgetplanung aufnehmen und mögliche Verzögerungen bei der Passausstellung einkalkulieren.
Das Finanzministerium hat sich bislang nicht geäußert, doch Analysten vermuten, dass die Einnahmen aus den Gebühren für die schrittweise Einführung von e-Pässen der nächsten Generation und den Ausbau biometrischer Terminals an den wichtigsten Flughäfen Brasiliens bis 2027 verwendet werden könnten.
Die PF begründet die Erhöhung damit, dass die seit 2015 unveränderte Gebühr die Kosten für den biometrischen Chip, teureres Sicherheitsmaterial und erweiterte konsularische Dienstleistungen nicht mehr deckt. Sollte der Tarif genehmigt werden, würde er bereits im ersten Quartal 2026 per Ministererlass in Kraft treten; Ausnahmen für einkommensschwache Antragsteller sind nicht vorgesehen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Timing entscheidend: Brasilianische Mitarbeiter im Ausland erneuern ihre Pässe oft Monate im Voraus, um die zehnjährige Gültigkeit optimal zu nutzen. Arbeitgeber raten daher dringend, dass Mitarbeiter mit Pässen, die vor 2030 ablaufen, jetzt noch zum günstigeren Tarif einen Antrag stellen, solange Termine noch verfügbar sind.
Reise-Management-Unternehmen erwarten kurzfristig einen starken Anstieg der Nachfrage, der die Buchungssysteme belasten und die Bearbeitungszeiten über die derzeitigen fünf bis sieben Werktage hinaus verlängern könnte. Unternehmen, die 2026 umfangreiche Personalwechsel in den Bereichen Bergbau, Öl und Gas sowie Bauprojekte planen, sollten die höheren Gebühren in ihre Budgetplanung aufnehmen und mögliche Verzögerungen bei der Passausstellung einkalkulieren.
Das Finanzministerium hat sich bislang nicht geäußert, doch Analysten vermuten, dass die Einnahmen aus den Gebühren für die schrittweise Einführung von e-Pässen der nächsten Generation und den Ausbau biometrischer Terminals an den wichtigsten Flughäfen Brasiliens bis 2027 verwendet werden könnten.
Quelle: Estado de Minas
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