
Fünf der wichtigsten Kulturstätten Frankreichs – darunter der Louvre, das Musée d’Orsay, das Schloss Versailles, das Centre Pompidou und das Musée du Quai Branly – erhöhen ab dem 14. Januar 2026 die Eintrittspreise für Besucher außerhalb Europas. Das Ticket für den Louvre steigt von 22 auf 32 Euro, während EU-/EWR-Bewohner die bisherigen Preise behalten.
Gewerkschaften der Museumsmitarbeiter kritisieren die zweistufige Preisgestaltung als „diskriminierend“ und sehen darin eine Gefahr für das Image Frankreichs als gastfreundliches Reiseziel. Die Leitung argumentiert hingegen, dass der Aufschlag Restaurierungsprojekte finanziert und die stark gestiegenen Energiekosten abfedert, ohne die französischen Steuerzahler zu belasten.
Da Ausländer 2024 fast 70 % der 8,7 Millionen Louvre-Besucher ausmachen – mit Amerikanern als größter Gruppe – wird erwartet, dass die Maßnahme jährlich rund 70 Millionen Euro zusätzlich einbringt. Reiseveranstalter befürchten, dass Familien auf mehrstädteübergreifenden Europareisen Paris als Zwischenstopp überdenken oder kürzer bleiben, während Luxusgeschäfte im „Goldenen Dreieck“ der Hauptstadt einen Rückgang der Besucherzahlen befürchten.
Für Firmen, die Umzugsorientierungen oder Kundenevents organisieren, könnten sich die Budgets ändern. Arbeitgeber könnten auf kleinere, weniger frequentierte Orte mit Gruppenrabatten ausweichen. Die Mehrwertsteuervorschriften erlauben es Unternehmen, einen Teil der Kosten für Kulturtickets zurückzufordern – allerdings nur bei korrekter Rechnungsstellung.
Die Preiserhöhung fällt zudem mit den EU-Plänen zur Einführung der ETIAS-Reisegenehmigung Ende 2026 zusammen, was bedeutet, dass Langstreckenreisende mit höheren Vorabkosten für Formalitäten und Sightseeing rechnen müssen. Branchenverbände fordern das Kulturministerium auf, vor der Umsetzung eine Folgenabschätzung zu veröffentlichen.
Gewerkschaften der Museumsmitarbeiter kritisieren die zweistufige Preisgestaltung als „diskriminierend“ und sehen darin eine Gefahr für das Image Frankreichs als gastfreundliches Reiseziel. Die Leitung argumentiert hingegen, dass der Aufschlag Restaurierungsprojekte finanziert und die stark gestiegenen Energiekosten abfedert, ohne die französischen Steuerzahler zu belasten.
Da Ausländer 2024 fast 70 % der 8,7 Millionen Louvre-Besucher ausmachen – mit Amerikanern als größter Gruppe – wird erwartet, dass die Maßnahme jährlich rund 70 Millionen Euro zusätzlich einbringt. Reiseveranstalter befürchten, dass Familien auf mehrstädteübergreifenden Europareisen Paris als Zwischenstopp überdenken oder kürzer bleiben, während Luxusgeschäfte im „Goldenen Dreieck“ der Hauptstadt einen Rückgang der Besucherzahlen befürchten.
Für Firmen, die Umzugsorientierungen oder Kundenevents organisieren, könnten sich die Budgets ändern. Arbeitgeber könnten auf kleinere, weniger frequentierte Orte mit Gruppenrabatten ausweichen. Die Mehrwertsteuervorschriften erlauben es Unternehmen, einen Teil der Kosten für Kulturtickets zurückzufordern – allerdings nur bei korrekter Rechnungsstellung.
Die Preiserhöhung fällt zudem mit den EU-Plänen zur Einführung der ETIAS-Reisegenehmigung Ende 2026 zusammen, was bedeutet, dass Langstreckenreisende mit höheren Vorabkosten für Formalitäten und Sightseeing rechnen müssen. Branchenverbände fordern das Kulturministerium auf, vor der Umsetzung eine Folgenabschätzung zu veröffentlichen.
Quelle: Connexion France