
Das irische Justizministerium hat am 6. April 2026 stillschweigend seinen Visakatalog aktualisiert und bestätigt, dass Andorra neu aufgenommen wurde, während Brasilien seinen langjährigen visafreien Status behält. Damit umfasst die Liste nun 62 Nationalitäten. Diese Klarstellung ist wichtig, da frühere Entwürfe der Politiküberprüfung, die im Februar durchgesickert waren, nahelegten, dass große Schwellenländer künftig ein Kurzzeitvisum benötigen könnten, sobald das EU-Einreise-/Ausreisesystem (Entry/Exit System) in Betrieb geht.
Nach den bestätigten Regeln dürfen brasilianische Reisepassinhaber weiterhin bis zu 90 Tage geschäftlich oder touristisch nach Irland einreisen, ohne ein Visum oder die künftig erforderliche EU-ETIAS-Genehmigung beantragen zu müssen (Irland gehört nicht zum Schengen-Raum). Die Ankündigung erfolgt rechtzeitig vor der geschäftigen Konferenzsaison Mitte des Jahres in Dublin und Cork, wo brasilianische Tech-Unternehmen zunehmend ihre europäischen Vertriebsteams ansiedeln.
Einwanderungsrechtler weisen jedoch darauf hin, dass der Common Travel Area-Vertrag zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich keine automatische Weiterreise nach Großbritannien ermöglicht; Brasilianer benötigen weiterhin die UK Electronic Travel Authorisation, deren Pilotphase Ende 2026 startet. Arbeitgeber, die länderübergreifende Roadshows planen, sollten pro Reisendem mit zusätzlichen Kosten von 10 bis 18 Pfund für die UK ETA rechnen, sobald diese verpflichtend wird.
Für globale Mobilitätsprogramme vereinfacht die irische Regelung den Personaleinsatz: Entsandte können kurzfristig an Kundenevents oder Schulungen in Irland teilnehmen, und Angehörige genießen uneingeschränkte touristische Reisefreiheit. Unternehmen sollten jedoch die Aufenthaltsdauer genau im Blick behalten, da Irland jeden angebrochenen Tag als vollen Tag für die 90-Tage-Grenze zählt – eine Regel, die oft übersehen wird, wenn Berater wöchentlich aus Kontinentaleuropa pendeln.
Reiseveranstalter begrüßen die Klarheit. Aer Lingus kündigte an, im Sommer wieder dreimal wöchentlich Charterflüge zwischen Dublin und São Paulo anzubieten, um die Nachfrage durch Besuche der brasilianischen Diaspora und Englischsprachschulen zu bedienen.
Nach den bestätigten Regeln dürfen brasilianische Reisepassinhaber weiterhin bis zu 90 Tage geschäftlich oder touristisch nach Irland einreisen, ohne ein Visum oder die künftig erforderliche EU-ETIAS-Genehmigung beantragen zu müssen (Irland gehört nicht zum Schengen-Raum). Die Ankündigung erfolgt rechtzeitig vor der geschäftigen Konferenzsaison Mitte des Jahres in Dublin und Cork, wo brasilianische Tech-Unternehmen zunehmend ihre europäischen Vertriebsteams ansiedeln.
Einwanderungsrechtler weisen jedoch darauf hin, dass der Common Travel Area-Vertrag zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich keine automatische Weiterreise nach Großbritannien ermöglicht; Brasilianer benötigen weiterhin die UK Electronic Travel Authorisation, deren Pilotphase Ende 2026 startet. Arbeitgeber, die länderübergreifende Roadshows planen, sollten pro Reisendem mit zusätzlichen Kosten von 10 bis 18 Pfund für die UK ETA rechnen, sobald diese verpflichtend wird.
Für globale Mobilitätsprogramme vereinfacht die irische Regelung den Personaleinsatz: Entsandte können kurzfristig an Kundenevents oder Schulungen in Irland teilnehmen, und Angehörige genießen uneingeschränkte touristische Reisefreiheit. Unternehmen sollten jedoch die Aufenthaltsdauer genau im Blick behalten, da Irland jeden angebrochenen Tag als vollen Tag für die 90-Tage-Grenze zählt – eine Regel, die oft übersehen wird, wenn Berater wöchentlich aus Kontinentaleuropa pendeln.
Reiseveranstalter begrüßen die Klarheit. Aer Lingus kündigte an, im Sommer wieder dreimal wöchentlich Charterflüge zwischen Dublin und São Paulo anzubieten, um die Nachfrage durch Besuche der brasilianischen Diaspora und Englischsprachschulen zu bedienen.
Quelle: Travel and Tour World
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