
Condé Nast Traveller Middle East berichtet, dass Emirates ab dem 1. Mai wieder Flüge nach Beirut, Maskat und Kuwait anbietet und damit 74 % seines Vorkriegsflugplans erreicht. Das Update vom 28. April hält die Fluggesellschaft auf Kurs, bis Juni mehr als 100 aktive Ziele anzufliegen – vorausgesetzt, der fragile Waffenstillstand zwischen den USA und Iran hält. Um verunsicherte Bucher zu beruhigen, erlaubt Emirates bei Tickets, die nach dem 2. April gekauft wurden, eine kostenlose Terminänderung in allen Klassen. Passagiere von gestrichenen Flügen können bis zum 15. Juni auf denselben oder ein nahegelegenes Ziel umbuchen oder eine vollständige Rückerstattung beantragen. Für Firmenreiseteams beseitigt diese Nachricht ein großes Hindernis für wichtige regionale Reisen. Besonders Beirut ist ein zentraler Knotenpunkt für Bau-, NGO- und Energieprojekte mit Management aus den VAE. Allerdings bleiben die Flugoperationen weiterhin von fortlaufenden NOTAMs abhängig: Reiseverantwortliche werden dringend gebeten, den Status bis zum Abflug zu überwachen und die Kontaktdaten der Reisenden im Buchungsportal der Airline zu hinterlegen. Das Update von Emirates zeigt zudem, dass sich das Golf-Hub-Modell langsam stabilisiert. Mit der Wiedereröffnung weiterer Strecken dürfte der Druck auf das begrenzte Premium-Kabinenangebot – und die im März gestiegenen Business-Class-Preise – nachlassen. Unternehmen, die für die Juli-Vertragsrunde Firmenkonditionen verhandeln, könnten bei verbesserter Netzstabilität auf großzügigere Kapazitätsrabatte von Emirates hoffen.
Quelle: Condé Nast Traveller Middle East