
Die polnische Grenzschutzbehörde (Straż Graniczna) hat am 21. Juli 2026 stillschweigend ihr offizielles Portal für Grenzverkehr aktualisiert und mitgeteilt, dass der Personen- und Güterverkehr an zwei östlichen Straßenübergängen – Połowce und Sławatycze – an der Grenze zu Belarus „vorübergehend ausgesetzt“ ist. Obwohl diese beiden Grenzübergänge nur einen kleinen Teil des gesamten Verkehrs zwischen Belarus und Polen abwickeln (die meistfrequentierten Güterverkehrsrouten sind weiterhin Koroszczyn/Kukuryki und Terespol), sind sie für viele kleine und mittlere Unternehmen, die Just-in-Time-Komponenten zu den Logistikparks in Podlachien und Lublin transportieren, die bevorzugte Route. Die Schließung bedeutet Umwege von 70 bis 120 km, längere Transitzeiten und zusätzliche Kosten für Spediteure, die ohnehin schon mit Fahrermangel und steigenden Kraftstoffpreisen zu kämpfen haben.
Die Sperrung erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen an Polens östlicher Grenze. Seit Mitte 2023 hat Warschau die Grenzübergänge zeitweise eingeschränkt, um auf von Minsk gesteuerte irreguläre Migrationsbewegungen und den Krieg im benachbarten Ukraine zu reagieren. Geschäftsreisende und im Ausland tätige Mitarbeiter sollten daher an allen Grenzübergängen zu Belarus mit stichprobenartigen Kontrollen und Zeitpuffern rechnen, selbst wenn die offiziellen Öffnungszeiten unverändert bleiben.
Mobilitätsmanager in Unternehmen wird empfohlen, sensible Sendungen über Kuźnica oder Bobrowniki umzuleiten und die Fahrer anzuweisen, sowohl die Original-CMR-Dokumente als auch elektronische Kopien mitzuführen. Für den Personenverkehr bleibt die Bahnverbindung über Brest/Terespol die verlässlichste Option, während Flugrouten über Vilnius oder Riga Grenzprobleme komplett umgehen.
Für die Zukunft sollten Unternehmen die achtmal täglich aktualisierten digitalen Meldungen der Grenzschutzbehörde verfolgen und den SMS-Alarmdienst des Innenministeriums abonnieren. Ein Wiedereröffnungsdatum wurde bislang nicht genannt; frühere Sperrungen dauerten je nach Sicherheitslage von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.
Die Sperrung erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen an Polens östlicher Grenze. Seit Mitte 2023 hat Warschau die Grenzübergänge zeitweise eingeschränkt, um auf von Minsk gesteuerte irreguläre Migrationsbewegungen und den Krieg im benachbarten Ukraine zu reagieren. Geschäftsreisende und im Ausland tätige Mitarbeiter sollten daher an allen Grenzübergängen zu Belarus mit stichprobenartigen Kontrollen und Zeitpuffern rechnen, selbst wenn die offiziellen Öffnungszeiten unverändert bleiben.
Mobilitätsmanager in Unternehmen wird empfohlen, sensible Sendungen über Kuźnica oder Bobrowniki umzuleiten und die Fahrer anzuweisen, sowohl die Original-CMR-Dokumente als auch elektronische Kopien mitzuführen. Für den Personenverkehr bleibt die Bahnverbindung über Brest/Terespol die verlässlichste Option, während Flugrouten über Vilnius oder Riga Grenzprobleme komplett umgehen.
Für die Zukunft sollten Unternehmen die achtmal täglich aktualisierten digitalen Meldungen der Grenzschutzbehörde verfolgen und den SMS-Alarmdienst des Innenministeriums abonnieren. Ein Wiedereröffnungsdatum wurde bislang nicht genannt; frühere Sperrungen dauerten je nach Sicherheitslage von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.
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