Reisehinweis: Deutschland verlängert vorübergehende Kontrollen an den Landgrenzen bis September 2026
ADAC-Prognose: Sommerstau und Grenzkontrollen erschweren Geschäftsreisen
Deutschland reduziert Botschaftsdienste in Teheran und erneuert Ausreisehinweis für Iran
Neueste Nachrichten
ADAC warnt vor langen Grenzstaus durch zweite Urlaubswelle in Deutschland
Der aktuelle Bericht des ADAC warnt vor starken Staus auf den Autobahnen und längeren Wartezeiten an den vorübergehend kontrollierten Binnengrenzen der EU in Deutschland vom 24. bis 26. Juli. Unternehmen sollten ihre Straßenfahrten umplanen oder verschieben, Pufferzeiten für Flugverbindungen einplanen und ihre Mitarbeiter über Fürsorgemaßnahmen informieren.
Parlaments-Update: Versuch, Zurückweisungen an der Grenze zu beenden, scheitert – Kontrollen bis September verlängert
Eine aktualisierte Mitteilung des Bundestags vom 24. Juli zeigt, dass Oppositionsanträge zur Beendigung der festen Grenzkontrollen und Zurückweisungen in Deutschland abgelehnt wurden. Die Abstimmung ebnet den Weg für Innenminister Dobrindt, die Kontrollen bis Mitte September aufrechtzuerhalten, was längere Wartezeiten für Pendler und Lieferketten bedeutet und eine anhaltende Abweichung von Brüssels Forderung nach vollständiger Wiederherstellung der Schengen-Freizügigkeit signalisiert.
Deutsche Botschaft reduziert Visadienste in Teheran wegen zunehmender Sicherheitsrisiken
Die deutsche Botschaft in Teheran hat ihren Betrieb auf Notfallmaßnahmen reduziert und fast alle Visa- und Konsulardienste ausgesetzt. Gleichzeitig erneuerte Berlin seine Aufforderung an deutsche Staatsbürger, den Iran zu verlassen, was die Personalbeschaffungs- und Versetzungspläne, die auf Visa aus Teheran basierten, erschwert. Arbeitgeber müssen nun Anträge über Vertretungen in Drittstaaten einreichen und ihre Fürsorgepflichten entsprechend anpassen.
Das Bundesverfassungsgericht stoppt die massenhafte Aufhebung von Visa für afghanische Neuansiedler
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die für Dezember 2025 geplante Streichung von rund 640 zugesagten Visa für afghanische Staatsangehörige durch das Innenministerium verfassungswidrig ist. Jeder Fall muss nun einzeln neu geprüft werden, und die staatliche Unterstützung für die betroffenen Familien muss bis zu einer rechtmäßigen Entscheidung fortgesetzt werden. Das Urteil schränkt die Möglichkeit der Regierung ein, die Migrationspolitik per Erlass zu verschärfen, und schafft für Arbeitgeber mehr Rechtssicherheit bei der Unterstützung humanitärer Aufnahmeprogramme.
Auswärtiges Amt schränkt konsularische Dienste in der Ukraine ein und erneuert Reisehinweis
Das Auswärtige Amt hält in seinem Bulletin vom 24. Juli an der generellen Reisewarnung für die Ukraine fest und bestätigt nur minimale konsularische Unterstützung. Geschäftsreisen sollten vermieden oder streng kontrolliert werden, und deutsche Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflicht sowie Evakuierungspläne für noch vor Ort befindliches Personal überprüfen.
EU-Liste bestätigt: Deutschlands interne Schengen-Grenzkontrollen laufen den ganzen Sommer über weiter
Ein am 24. Juli veröffentlichtes Update zum Schengen-Raum bestätigt, dass die innerdeutschen Grenzkontrollen mindestens bis zum 15. September 2026 andauern werden. Diese Klarheit erleichtert Unternehmen die Planung von Sommeraufträgen, deutet jedoch auf anhaltende Verzögerungen auf wichtigen Fracht- und Pendlerstrecken hin.
Deutsches Bundesverfassungsgericht erklärt pauschalen Stopp von afghanischen Visa für verfassungswidrig
Das Bundesverfassungsgericht hat die pauschale Aufhebung der humanitären Visa für Afghanistan durch das Innenministerium aufgehoben und betont, dass jeder Fall individuell geprüft werden muss. Das Urteil belebt Hunderte von festgefahrenen Anträgen wieder und verpflichtet die Behörden, die Bearbeitung fortzusetzen, was für die Visastellen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet und Arbeitgebern, die auf wichtige Einstellungen warten, Planungssicherheit verschafft. Zudem schränkt es die Möglichkeiten für künftige Massenvisa-Sperren aus politischen Gründen ein.
Das Bundesverfassungsgericht ordnet Einzelfallprüfung bei humanitären Visa für Afghanen an
Das höchste deutsche Gericht hat entschieden, dass das Einfrieren humanitärer Visa für Afghanen im Jahr 2025 verfassungswidrig ist. Die Behörden müssen nun jeden Fall einzeln prüfen, was die Möglichkeit eröffnet, Hunderte von Anträgen erneut zu bearbeiten. Die Entscheidung schafft rechtliche Klarheit für Arbeitgeber und Organisationen, die politisch sensible Aufnahmeverfahren begleiten.
Römische Botschaft klärt Regeln für Visum zur Familienzusammenführung – Einige Staatsangehörige können Antrag nach der Ankunft stellen
Die deutsche Botschaft in Rom bestätigt, dass Ehepartner aus acht visumfreien Ländern zunächst nach Deutschland einreisen und dort ihre Aufenthaltserlaubnis beantragen können. Alle anderen Nicht-EU-Bürger Italiens müssen hingegen vorab ein Visum einholen. Die Neuerung erleichtert die Mobilitätsplanung für bestimmte Nationalitäten und präzisiert die erforderlichen Dokumente.
Spitzenreiseverkehr: ADAC warnt vor „Dauerstau“ auf deutschen Autobahnen vom 24. bis 26. Juli
Der deutsche Automobilclub ADAC warnt: Das Wochenende vom 24. bis 26. Juli bringt den stärksten Verkehr des Sommers mit sich. Rund 1.000 Baustellen und ein Lkw-Fahrverbot am Samstag verschärfen die Staus zusätzlich. Unternehmen sollten ihre Fahrten verlegen, Zeitpuffer einplanen und Live-Daten beobachten, um teure Verzögerungen zu vermeiden.
Condor stationiert zwei Jets und erweitert Freizeitstrecken ab Münster/Osnabrück um sieben Ziele
Condor wird ab Mai 2027 eine ganzjährige Basis am Flughafen Münster/Osnabrück betreiben und sieben wöchentliche Verbindungen nach Spanien, Ägypten und Griechenland anbieten. Damit verdoppelt sich die Zahl der Übernachtungsflugzeuge am Standort. Die Erweiterung stärkt die regionale Anbindung für Geschäftsreisende und macht Osnabrück für internationale Fachkräfte attraktiver.
„How-to-Germany“ aktualisiert Reisepass-Gültigkeitsleitfaden angesichts steigender Visumsablehnungen
Die Expat-Website How-to-Germany hat am 24. Juli ihren Visa- und Passleitfaden aktualisiert und warnt davor, dass deutsche Auslandsvertretungen vermehrt Anträge mit abgelaufenen, beschädigten oder fast vollen Pässen ablehnen. Personal- und Mobilitätsteams sollten die Dokumente der Mitarbeitenden vorab prüfen und ausreichend Zeit für eine Erneuerung einplanen.
Das 21. Sanktionspaket der EU schafft rechtliche Grundlage für Visaverbot gegen russische Kämpfer
Die neuesten Russland-Sanktionen der EU, die am 23. Juli verabschiedet wurden, schaffen die Grundlage für ein umfassendes Schengen-weites Visaverbot für russische Kämpfer und ehemalige Kämpfer. Sobald dieses in Kraft tritt, müssen deutsche Konsulate Visa für die Betroffenen verweigern, was Geschäftsreisen und Einsätze mit russischen Staatsangehörigen erheblich beeinträchtigen wird.
Neues EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt für zwei Stunden Wartezeit am Flughafen Stuttgart
Das biometrische EU-Ein- und Ausreisesystem wurde im April am Flughafen Stuttgart eingeführt und sorgt nun während des sommerlichen Reiseansturms für Wartezeiten von bis zu zwei Stunden. Deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften fordern vorübergehende Entlastungsmaßnahmen sowie eine App zur Voranmeldung der Reisenden, während die Behörden das System als unverzichtbar für die Sicherheit betonen. Geschäftsreisende nach Deutschland sollten mit längeren Abfertigungszeiten rechnen und ihre Zeitpläne entsprechend anpassen.
Bundestag verabschiedet endgültige Änderungen am Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Einführung eines Punktesystems und beschleunigte Visaerteilung
Am 23. Juli hat der Bundestag die umfassende Überarbeitung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes verabschiedet. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen eine punktebasierte „Chancenkarte“, niedrigere Gehaltsanforderungen für die Blaue Karte EU sowie die verpflichtende digitale Visumsbeantragung. Wirtschaftsverbände begrüßten die vereinfachten Einstellungsregeln, während Kritiker unzureichende arbeitsmarktliche Schutzmechanismen befürchten. Die meisten Maßnahmen treten ab Januar 2027 in Kraft, sodass Personalabteilungen nur wenig Zeit haben, ihre Prozesse anzupassen.
Deutsch-palästinensisches Paar verklagt Auswärtiges Amt wegen Ausreise aus Gaza zur Familienzusammenführung
Ein Berliner Paar hat das Auswärtige Amt verklagt, weil es sich geweigert hat, die Ausreise der palästinensischen Ehefrau aus Gaza zu ermöglichen, damit sie ein deutsches Visum für den Familiennachzug beantragen kann. Das Urteil könnte die konsularischen Pflichten Deutschlands gegenüber nicht-staatlichen Familienangehörigen in Krisengebieten neu definieren und Auswirkungen auf die Mobilitätspolitik von Unternehmen haben.
Lufthansa eröffnet Besucher- und Veranstaltungszentrum „Hangar One“ am Flughafen Frankfurt
Ab dem 1. August öffnet Lufthansa am Flughafen Frankfurt ihren neuen „Hangar One“ für die Öffentlichkeit und veranstaltet dort Firmenevents. Damit entsteht ein attraktiver Anziehungspunkt für MICE-Veranstaltungen und Onboarding-Programme im wichtigsten Luftfahrtdrehkreuz Deutschlands.
Softwareproblem in der EU gefährdet Start der biometrischen Grenzkontrollen im September – Deutsche Flughäfen bereiten sich auf Warteschlangen vor
Getlink teilte am 23. Juli mit, dass Softwareprobleme den Start des biometrischen Ein- und Ausreisesystems der EU am 6. September verzögern könnten. Deutsche Flughäfen haben Notfallpläne vorbereitet, da sie bei einer nicht einsatzbereiten zentralen Datenbank mit langen Warteschlangen rechnen. Eine Verzögerung bei ETIAS würde zudem die Gebührenerhebung und IT-Projekte der Fluggesellschaften beeinträchtigen, weshalb Unternehmen Reisende über mögliche Störungen informieren sollten.