Deutschland führt ab dem 16. September Grenzkontrollen an allen Landgrenzen ein
Deutschland schließt sich acht EU-Staaten an und stoppt Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems nach Chaos an Flughäfen
EU-Liste bestätigt: Deutschlands Grenzkontrollen bis März 2027 verlängert
Neueste Nachrichten
Bundestag veröffentlicht Daten zu Grenzkontrollen in Baden-Württemberg: 16.700 illegale Einreisen festgestellt
Parlamentarische Daten vom 14. September zeigen, dass bei den Grenzkontrollen in Baden-Württemberg innerhalb von 14 Monaten 16.713 unerlaubte Einreisen festgestellt und 13.447 Personen an der Grenze abgewiesen wurden. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Kontrollen fortgesetzt werden, was Pendler und den grenzüberschreitenden Warenverkehr mit Frankreich und der Schweiz beeinträchtigen dürfte.
Kein Lufthansa-Streik heute: Update vom 14. September bestätigt Ruhe nach den Streiks im Frühjahr
Ein ausführliches Briefing vom 14. September 2026 bestätigt, dass bei Lufthansa derzeit keine Belegschaft streikt und auch keine Streikankündigungen vorliegen. Damit können deutsche Geschäftsreisende bis mindestens Mitte November mit einer stabilen Betriebslage rechnen. Unternehmen sollten jedoch die Schlichtungsfristen im Auge behalten, da bei einem Scheitern der Verhandlungen mit nur zwei Tagen Vorlaufzeit neue Streiks ausgerufen werden könnten.
Opposition Hinterfragt Kosten der Grenzkontrollen in Frankfurt (Oder)
Eine Anfrage im Bundestag vom 14. September fordert die Regierung auf, die vollständigen Kosten der Grenzkontrollen an der Grenze zu Frankfurt (Oder) sowie deren wirtschaftliche Auswirkungen offenzulegen. Die zunehmenden Verzögerungen auf der A12 und der Eisenbahnbrücke beeinträchtigen bereits die Logistik und den Pendlerverkehr zwischen Deutschland und Polen.
AfD fordert „Digitalen Grenzschutz“ – Bundestag debattiert KI-gestützte Kontrollen
Am 14. September brachte die AfD einen Antrag ein, der Deutschland dazu auffordert, KI-gesteuerte Überwachungstechnologien – Drohnen, Sensoren und Mustererkennung – an den Grenzen einzusetzen. Das Parlament wird den Vorschlag nächste Woche diskutieren, wodurch die KI-gestützte Grenzüberwachung zu einem aktuellen politischen Thema für Mobilitätsakteure wird.
Bundestagsanfrage legt Kosten für Wiedereinführung der Grenzkontrollen zu Polen offen
Am 14. September 2026 stellte die Linke eine Bundestagsanfrage, in der sie eine vollständige Aufstellung der Kosten und personellen Auswirkungen der vorübergehenden Grenzkontrollen Deutschlands zu Polen forderte. Dieser Schritt erhöht den Druck auf das Innenministerium nur einen Tag vor Ablauf der aktuellen Genehmigung.
Deutsche Handelskammer warnt vor möglichen Grenzblockaden auf dem Westbalkan durch die 90/180-Tage-Regelung
Ein Merkblatt der IHK Koblenz vom 14. September 2026 warnt deutsche Unternehmen davor, dass serbische Lkw-Fahrer wichtige Grenzübergänge im Westbalkan blockieren wollen, um gegen Bußgelder wegen Überschreitungen der Schengen-Aufenthaltsdauer zu protestieren. Firmen werden aufgefordert, Pufferzeiten einzuplanen und alternative Transportmöglichkeiten zu prüfen.
Ein Viertel der erwachsenen Berliner von der Landtagswahl ausgeschlossen wegen Staatsbürgerschaftsregeln
Die DW berichtet, dass 25 % der erwachsenen Bevölkerung Berlins bei der Landtagswahl am 20. September nicht wählen dürfen, da ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft fehlt. Dies verdeutlicht, wie langsame Einbürgerungsverfahren qualifizierte Migranten abschrecken und die Bindung von Fachkräften für Arbeitgeber erschweren.
Deutsche Krankenhäuser sind auf ausländische Ärzte angewiesen, da sich die Personalkrise verschärft
Ein am 14. September veröffentlichter DW-Film zeigt, dass ländliche Krankenhäuser in Deutschland dank ausländischer Ärzte weiterarbeiten können. Dies unterstreicht die Abhängigkeit des Gesundheitswesens von qualifizierter Zuwanderung und den dringenden Bedarf an schnelleren Anerkennungsverfahren für ausländische Abschlüsse.
EU-Arbeitsgruppe für Visa trifft sich in Brüssel: Gebührenerhöhung im Gespräch – Auswirkungen für deutsche Reisende
Bei der Sitzung der Visa-Arbeitsgruppe des EU-Rats am 14. September 2026 prüften die Mitgliedstaaten ein Kommissionspapier, das eine Erhöhung der Schengen-Visagebühren um bis zu 12,5 Prozent vorschlägt. Deutschland, der größte Visa-Aussteller der EU, signalisierte unter Vorbehalt seine Unterstützung, was bedeutet, dass Unternehmen ab 2027 mit höheren Mobilitätskosten rechnen sollten.
Somalia plant massenhafte Rückführung von Staatsangehörigen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland
Horseed Media berichtet, dass Somalia und Deutschland Pläne ausarbeiten, um bis zu 1.900 Somalier ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland zurückzuführen – deutlich mehr als die bisherigen jährlichen Abschiebungszahlen. Arbeitgeber mit somalischen Mitarbeitern sollten die Arbeitserlaubnisse überprüfen und sich auf mögliche Abschiebungen vorbereiten.
Jeder Vierte Erwachsene in Berlin bleibt ohne Wahlrecht, da der Weg zur Staatsbürgerschaft erschwert wird, zeigt Analyse
Eine Analyse von NewsBriefing.eu vom 14. September 2026 zeigt, dass 25 Prozent der erwachsenen Berliner – fast eine Million Menschen – bei der bevorstehenden Landtagswahl nicht wählen dürfen. Grund dafür sind verzögerte Einbürgerungsverfahren nach der Rücknahme von Reformen im Jahr 2025, was langfristige Herausforderungen bei Integration und Mitarbeiterbindung für Arbeitgeber verdeutlicht.
EU beruft Dringlichkeitstreffen wegen Migrantenansturm in Ceuta ein – Deutschland unterstützt strengere Kontrollen
Die EU-Innenminister kommen heute, am 4. August 2026, zusammen, um den massenhaften Migrantenzustrom nach Ceuta zu beraten. Deutschland, das inzwischen eine Gruppe von 22 Staaten unterstützt, die strengere Grenzkontrollen fordern, könnte eine Wiedereinführung interner Schengen-Kontrollen befürworten. Ein solcher Schritt würde die Reisezeiten verlängern und für Geschäftsreisende sowie entsandte Mitarbeiter, die durch Deutschland reisen, zusätzliche Auflagen mit sich bringen.
EU-Innenminister halten Sondersitzung nach Massenüberquerung in Ceuta ab
Die EU-Innenminister – darunter auch Deutschland – trafen sich am 4. August zu einer Sondersitzung per Videokonferenz, um Lehren aus der Massenüberquerung in Ceuta am vergangenen Wochenende zu ziehen. Berlin unterstützte Maßnahmen wie den schnellen Einsatz von Frontex und Druck auf Marokko, lehnte jedoch pauschale Visabeschränkungen ab, die Geschäftsreisen erschweren würden. Eine gemeinsame Roadmap soll im Oktober vorgelegt werden, weshalb Unternehmen mit möglichen Änderungen bei den Schengen-Verfahren rechnen und sich auf anhaltende Warteschlangen an den Flughäfen einstellen sollten.
Deutsche Konservative fordern nach Ceuta-Zwischenfall strengere Grenzkontrollen
Die deutsche Oppositionspartei CDU/CSU nutzte die Ereignisse in Ceuta, um strengere Grenzkontrollen und Einschränkungen für marokkanische Reisende zu fordern. Die Regierung wehrt sich bislang mit Verweis auf wirtschaftliche Folgen, doch der Vorfall zeigt, wie schnell sich das deutsche Grenzregime unter politischem Druck ändern könnte – ein Thema, das Mobilitätsmanager in Unternehmen genau im Blick behalten müssen.