
Das Kabinettsunterausschuss für die Ukraine hat beschlossen, die Dauer der staatlich bereitgestellten Unterkunft für neu ankommende ukrainische Flüchtlinge von 90 auf 30 Tage zu verkürzen, berichtete der Kildare Nationalist am 4. November. Justizminister Jim O’Callaghan schlug die Änderung vor, nachdem die Ankünfte sprunghaft angestiegen waren, was die Behörden teilweise auf die Lockerung der Reisebestimmungen für Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren in Kiew zurückführen.
Irland hat seit dem Einmarsch Russlands im Februar 2022 rund 114.000 Ukrainer im Rahmen der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz aufgenommen, von denen etwa 80.000 im Land geblieben sind. Die Unterkunftskosten überstiegen 2024 eine Milliarde Euro, was eine Überprüfung der Unterstützungsmaßnahmen für 2025–26 erforderlich machte.
Nach den neuen Regeln müssen die Ankommenden innerhalb eines Monats eine private Unterkunft finden oder bei Gastfamilien unterkommen, behalten jedoch das Recht auf Arbeit und den Zugang zu Sozialleistungen. Kritiker, darunter der wohnungspolitische Sprecher der Labour-Partei, Conor Sheehan, warnen, dass die Politik zu mehr Obdachlosigkeit unter Flüchtlingen und zusätzlicher Belastung für lokale Wohltätigkeitsorganisationen führen könnte.
Für Arbeitgeber könnte das verkürzte Unterkunftsfenster zu mehr Problemen im Personalbereich führen: Ukrainische Neueinstellungen könnten schneller als bisher Notunterkünfte oder Umzugszuschüsse benötigen. Unternehmen, die auf ukrainische Saison- oder Vertragsarbeiter angewiesen sind, sollten ihre Einarbeitungspakete an den neuen Zeitrahmen anpassen und mit Umzugsdienstleistern zusammenarbeiten, die mittelfristige Mietobjekte vermitteln können.
Die Regierung prüft zudem, ob ähnliche zeitliche Begrenzungen auch für andere Begünstigte des vorübergehenden Schutzes gelten könnten, falls die Zahlen weiter steigen. Dies deutet darauf hin, dass die Unterstützungsmodelle für Vertriebene in eine restriktivere Phase eintreten.
Irland hat seit dem Einmarsch Russlands im Februar 2022 rund 114.000 Ukrainer im Rahmen der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz aufgenommen, von denen etwa 80.000 im Land geblieben sind. Die Unterkunftskosten überstiegen 2024 eine Milliarde Euro, was eine Überprüfung der Unterstützungsmaßnahmen für 2025–26 erforderlich machte.
Nach den neuen Regeln müssen die Ankommenden innerhalb eines Monats eine private Unterkunft finden oder bei Gastfamilien unterkommen, behalten jedoch das Recht auf Arbeit und den Zugang zu Sozialleistungen. Kritiker, darunter der wohnungspolitische Sprecher der Labour-Partei, Conor Sheehan, warnen, dass die Politik zu mehr Obdachlosigkeit unter Flüchtlingen und zusätzlicher Belastung für lokale Wohltätigkeitsorganisationen führen könnte.
Für Arbeitgeber könnte das verkürzte Unterkunftsfenster zu mehr Problemen im Personalbereich führen: Ukrainische Neueinstellungen könnten schneller als bisher Notunterkünfte oder Umzugszuschüsse benötigen. Unternehmen, die auf ukrainische Saison- oder Vertragsarbeiter angewiesen sind, sollten ihre Einarbeitungspakete an den neuen Zeitrahmen anpassen und mit Umzugsdienstleistern zusammenarbeiten, die mittelfristige Mietobjekte vermitteln können.
Die Regierung prüft zudem, ob ähnliche zeitliche Begrenzungen auch für andere Begünstigte des vorübergehenden Schutzes gelten könnten, falls die Zahlen weiter steigen. Dies deutet darauf hin, dass die Unterstützungsmodelle für Vertriebene in eine restriktivere Phase eintreten.
Quelle: Kildare Nationalist
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