Streikpläne im öffentlichen Dienst erhöhen Risiko von Verzögerungen bei Pass- und Visabeantragung
Geplante Staatsbürgerschaftsreform beunruhigt Fachkräfte-Auswanderer kurz vor Ablauf der Fünfjahresfrist
Flughafen Dublin bestätigt Ende der 100-ml-Flüssigkeitsregel ab 19. September
Neueste Nachrichten
AIS V2 Zollplattform startet: Modernisierung der Importerklärungen in Irland
Die Zollbehörde hat am 15. September 2026 AIS V2 aktiviert, eine verpflichtende neue elektronische Plattform für Importanmeldungen. Das Upgrade bringt umfangreiche Datenanforderungen mit sich, führt neue Nachrichtenformate ein und startet eine dreimonatige Übergangsphase, die am 15. Dezember 2026 endet. Unternehmen, die sich nicht anpassen, riskieren Verzögerungen bei der Freigabe und finanzielle Sanktionen, weshalb eine frühzeitige Softwarezertifizierung und Schulung der Mitarbeiter unerlässlich sind.
Irische Umfrage zeigt überwältigende Unterstützung für Abschiebung ausländischer Straftäter im Zuge der Debatte um Staatsbürgerschaftsreform
Eine Umfrage des Irish Examiner/Ipsos B&A vom 15. September zeigt, dass 89 % der ländlichen Befragten die Abschiebung von im Ausland geborenen Straftätern aus Irland befürworten. Die Erhebung befeuert die Debatte um geplante Gesetzesänderungen, die die Aufenthaltsvoraussetzungen für die Staatsbürgerschaft verschärfen und Sprach- sowie Staatsbürgerkundetests einführen sollen. Unternehmen, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, warnen, dass der härtere Kurs die Rekrutierung und Bindung von Talenten erschweren könnte, während die Regierung betont, dass die Reformen notwendig sind, um die Integrität der irischen Staatsbürgerschaft zu schützen.
Anträge auf ausländische Geburtenregister verdoppeln die Einbürgerungszahlen und werfen Fragen zur Gerechtigkeit auf
Daten der Irish Times zeigen, dass im vergangenen Jahr 54.097 Personen irische Pässe über ihre Abstammung erhalten oder beantragt haben – mehr als doppelt so viele wie jene, die nach einem Aufenthalt und Arbeit in Irland eingebürgert wurden. Diese Zahl befeuert die Kritik, dass die geplanten Verschärfungen der Aufenthaltsbestimmungen ungerecht sind und Irlands Wettbewerbsfähigkeit bei der Anwerbung qualifizierter Fachkräfte beeinträchtigen könnten.