
Das Humanitäre Observatorium für Mittel- und Osteuropa veröffentlichte am 5. November seinen zweiten Quartalsbericht und warnt davor, dass polnische NGOs, die Geflüchtete unterstützen, mit einem „rapiden Rückgang“ bei internationaler Finanzierung und Freiwilligenzahlen konfrontiert sind. Das Think-Tank stellt fest, dass die operative Kapazität in Gemeinschaftsunterkünften im Sommer um 18 % gesunken ist – zeitgleich mit zunehmenden Anti-Migrations-Demonstrationen in 80 Städten.
Analysten sprechen von einer „Sicherheitsorientierung“ in der polnischen Politik: Während Warschau weiterhin etwa eine Million ukrainische Geflüchtete beherbergt, fließen die Haushaltsmittel zunehmend in Grenzsicherungsmaßnahmen und weniger in Integrationsprogramme. Interviews mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zeigen Wartelisten von bis zu vier Monaten für Polnischkurse und Rechtsberatung in Warschau und Łódź.
Für Arbeitgeber bedeuten diese Lücken langsamere Bearbeitungszeiten bei Arbeitserlaubnissen und eine geringere Verfügbarkeit öffentlicher Integrationskurse, auf die viele Geflüchtete für die langfristige Aufenthaltsverlängerung angewiesen sind. Das Observatorium appelliert an Unternehmen, mit privaten Sprachkursen oder der Unterstützung von Rechtsberatungen einzuspringen, um qualifizierte Geflüchtete im Arbeitsmarkt zu halten.
Analysten sprechen von einer „Sicherheitsorientierung“ in der polnischen Politik: Während Warschau weiterhin etwa eine Million ukrainische Geflüchtete beherbergt, fließen die Haushaltsmittel zunehmend in Grenzsicherungsmaßnahmen und weniger in Integrationsprogramme. Interviews mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zeigen Wartelisten von bis zu vier Monaten für Polnischkurse und Rechtsberatung in Warschau und Łódź.
Für Arbeitgeber bedeuten diese Lücken langsamere Bearbeitungszeiten bei Arbeitserlaubnissen und eine geringere Verfügbarkeit öffentlicher Integrationskurse, auf die viele Geflüchtete für die langfristige Aufenthaltsverlängerung angewiesen sind. Das Observatorium appelliert an Unternehmen, mit privaten Sprachkursen oder der Unterstützung von Rechtsberatungen einzuspringen, um qualifizierte Geflüchtete im Arbeitsmarkt zu halten.