
Nur Stunden nachdem Brüssel neue Schengen-Beschränkungen angedeutet hatte, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am 6. November gegenüber Journalisten, dass Moskau „nicht ausschließen“ könne, die Bewegungsfreiheit russischer Staatsbürger im Schengen-Raum weiter einzuschränken. Peskows Äußerungen, die von mehreren GUS-Nachrichtenagenturen verbreitet wurden, stellten die erwartete EU-Entscheidung als weiteren unfreundlichen Akt dar und warnten, dass Russland entsprechend reagieren könnte, ohne jedoch Details zu nennen.
Finnische Analysten weisen darauf hin, dass Russland nur wenige symmetrische Hebel hat: Der bilaterale Tourismus ist bereits zusammengebrochen, und die Landgrenze bleibt auf Initiative Helsinkis geschlossen. Dennoch könnten russische Gegenmaßnahmen – etwa strengere Ausreisegenehmigungen oder neue Konsulargebühren – humanitäre Reisen und die wenigen noch bestehenden Geschäftsverbindungen über Istanbul, Belgrad und Dubai erschweren.
Für finnische Unternehmen mit russischen Tochtergesellschaften oder langjährigen Mitarbeitern verschärft die Rhetorik die Unsicherheit. Experten für Mobilität raten, Notfallpläne für Remote-Arbeit oder Treffen in Drittstaaten bereit zu halten und mögliche russische Ausreisebestimmungen genau zu beobachten, um zu verhindern, dass Mitarbeiter feststecken.
EU-Diplomaten betonen im vertraulichen Gespräch, dass Moskaus Reaktion den Block nicht von seinem Kurs abbringen werde; im Gegenteil, der zunehmende politische Druck könnte den Konsens unter den Mitgliedstaaten sogar beschleunigen. Mehrere Länder, darunter auch die baltischen Nachbarn Finnlands, setzen sich seit Langem für härtere Maßnahmen ein.
Finnische Analysten weisen darauf hin, dass Russland nur wenige symmetrische Hebel hat: Der bilaterale Tourismus ist bereits zusammengebrochen, und die Landgrenze bleibt auf Initiative Helsinkis geschlossen. Dennoch könnten russische Gegenmaßnahmen – etwa strengere Ausreisegenehmigungen oder neue Konsulargebühren – humanitäre Reisen und die wenigen noch bestehenden Geschäftsverbindungen über Istanbul, Belgrad und Dubai erschweren.
Für finnische Unternehmen mit russischen Tochtergesellschaften oder langjährigen Mitarbeitern verschärft die Rhetorik die Unsicherheit. Experten für Mobilität raten, Notfallpläne für Remote-Arbeit oder Treffen in Drittstaaten bereit zu halten und mögliche russische Ausreisebestimmungen genau zu beobachten, um zu verhindern, dass Mitarbeiter feststecken.
EU-Diplomaten betonen im vertraulichen Gespräch, dass Moskaus Reaktion den Block nicht von seinem Kurs abbringen werde; im Gegenteil, der zunehmende politische Druck könnte den Konsens unter den Mitgliedstaaten sogar beschleunigen. Mehrere Länder, darunter auch die baltischen Nachbarn Finnlands, setzen sich seit Langem für härtere Maßnahmen ein.
Quelle: APA News Agency