
Aktuelle Daten von IRCC, die diese Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass Inder – die größte Gruppe temporärer Aufenthaltsberechtigter in Kanada – nun mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 99 Tagen für Besuchervisa rechnen müssen, während Super-Visa-Anträge für Eltern und Großeltern sich auf 169 Tage verlängern. Auch die Wartezeiten für Staatsbürgerschafts- und Familienklassenanträge nehmen zu, mit fast 290.000 Personen, die auf ihre Einbürgerungszeremonie warten.
Die Engpässe bestehen trotz des Einsatzes automatisierter Sortierwerkzeuge durch IRCC und einer im Jahr 2025 gestarteten, öffentlichkeitswirksamen Kampagne zur Servicequalität. Verantwortliche führen die Verzögerungen auf die stark gestiegene Nachfrage vor der Weihnachtssaison im Dezember sowie auf Personalengpässe zurück, die mit dem anhaltenden Streit um das Phoenix-Zahlungssystem im Bundespersonalwesen zusammenhängen.
Für Arbeitgeber bedeuten die Verzögerungen ein Reputationsrisiko, wenn Führungskräfte kurzfristig nicht an kanadischen Vorstandssitzungen oder Projektstarts teilnehmen können. Mobilitätsteams sollten daher eine Vorlaufzeit von drei bis vier Monaten in ihre Besuchsplanung einrechnen und in dringenden Fällen Business Visitor Letters in Betracht ziehen. Einige Unternehmen setzen verstärkt auf die CUSMA Professional- oder Global Skills Strategy-Programme, die in vielen Vertretungen noch eine Bearbeitungszeit von zwei Wochen bieten.
Indische Reisebüros berichten von einem Anstieg sogenannter „Soft Landing“-Reiserouten, bei denen Kunden mit ESTA-Genehmigungen über die USA einreisen, um auf kanadische Visa zu warten – was Fragen zu entgangenen Tourismuseinnahmen aufwirft. IRCC gibt an, zusätzliche Sachbearbeiter nach Delhi und Chandigarh versetzt zu haben, doch Stakeholder erwarten keine nennenswerten Verbesserungen vor dem zweiten Quartal 2026.
Die Engpässe bestehen trotz des Einsatzes automatisierter Sortierwerkzeuge durch IRCC und einer im Jahr 2025 gestarteten, öffentlichkeitswirksamen Kampagne zur Servicequalität. Verantwortliche führen die Verzögerungen auf die stark gestiegene Nachfrage vor der Weihnachtssaison im Dezember sowie auf Personalengpässe zurück, die mit dem anhaltenden Streit um das Phoenix-Zahlungssystem im Bundespersonalwesen zusammenhängen.
Für Arbeitgeber bedeuten die Verzögerungen ein Reputationsrisiko, wenn Führungskräfte kurzfristig nicht an kanadischen Vorstandssitzungen oder Projektstarts teilnehmen können. Mobilitätsteams sollten daher eine Vorlaufzeit von drei bis vier Monaten in ihre Besuchsplanung einrechnen und in dringenden Fällen Business Visitor Letters in Betracht ziehen. Einige Unternehmen setzen verstärkt auf die CUSMA Professional- oder Global Skills Strategy-Programme, die in vielen Vertretungen noch eine Bearbeitungszeit von zwei Wochen bieten.
Indische Reisebüros berichten von einem Anstieg sogenannter „Soft Landing“-Reiserouten, bei denen Kunden mit ESTA-Genehmigungen über die USA einreisen, um auf kanadische Visa zu warten – was Fragen zu entgangenen Tourismuseinnahmen aufwirft. IRCC gibt an, zusätzliche Sachbearbeiter nach Delhi und Chandigarh versetzt zu haben, doch Stakeholder erwarten keine nennenswerten Verbesserungen vor dem zweiten Quartal 2026.
Quelle: Economic Times