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Bundespolizei kündigt landesweite Sicherheitsverstärkung an hochriskanten Bahnknotenpunkten an

Nov. 12, 2025
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Bundespolizei kündigt landesweite Sicherheitsverstärkung an hochriskanten Bahnknotenpunkten an
Das Bundespolizeipräsidium in Potsdam hat für den 14. bis 16. November einen dreitägigen „Schwerpunkteinsatz“ an mehr als zehn der verkehrsreichsten Bahnhöfe Deutschlands angeordnet, darunter Berlin Hauptbahnhof, Hamburg-Altona, Köln und München-Pasing. Der Einsatz folgt auf eine Reihe schwerer Übergriffe und soll die Fahrgäste vor der Weihnachtsreisesaison beruhigen.

Einsatzdetails
• Über 1.200 Beamte führen Waffen- und Ausweiskontrollen sowie zivile Streifen auf Bahnsteigen und in Empfangshallen durch.
• Mobile Identitätsprüfteams mit handgeführten biometrischen Lesegeräten, die an die neu aufgerüstete Ein- und Ausreisedatenbank angeschlossen sind, werden in Köln und Frankfurt erprobt.
• Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn sowie Diensthunde sind in die Einsatzleitung eingebunden, um Störungen möglichst gering zu halten.

Bundespolizei kündigt landesweite Sicherheitsverstärkung an hochriskanten Bahnknotenpunkten an


Warum das für globale Mobilitätsmanager relevant ist
Geschäftsreisende, die über die betroffenen Knotenpunkte reisen, sollten mehr Zeit für Stichprobenkontrollen einplanen. Beamte können auch bei Inlandsreisen von ausländischen Mitarbeitern die Vorlage von Reisepässen oder Aufenthaltstiteln verlangen – eine Maßnahme, die gemäß §23 BPolG bei erhöhter Gefährdungslage erlaubt ist. Unternehmen sollten sicherstellen, dass mobile Mitarbeiter Originaldokumente und keine Kopien mitführen, um Nachkontrollen zu vermeiden.

Hintergrund
Der Einsatz baut auf einer erfolgreichen Aktion im Oktober auf, bei der 214 verbotene Waffen sichergestellt und 98 Verstöße gegen Einreisebestimmungen im Zusammenhang mit gefälschten oder abgelaufenen Reisedokumenten festgestellt wurden. Daten der Bundespolizei zeigen einen Anstieg der Gewalttaten an großen Bahnhöfen um 17 Prozent im Jahresvergleich, was unter anderem auf gestiegene Fahrgastzahlen und Auswirkungen von Grenzkontrollen zurückgeführt wird.

Reaktionen der Beteiligten
Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) begrüßte den verstärkten Einsatz, forderte jedoch eine klarere Kommunikation gegenüber den Fahrgästen, um Anschlussverluste zu vermeiden. Bürgerrechtsorganisationen kritisierten erneut die weitreichenden Kontrollbefugnisse und warnten vor möglicher rassistischer Profilierung – ein Vorwurf, den das Innenministerium mit Verweis auf Bodycam-Aufnahmen und Kontrollgremien zurückweist.
Quelle: Bundespolizeipräsidium Potsdam press release

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