
Bei einem Besuch in der östlichen Region Kainuu am 16. November 2025 erklärte Präsident Alexander Stubb, dass der Krieg Russlands in der Ukraine im Winter wahrscheinlich nicht pausieren wird und Moskau weiterhin „hybride Angriffe“ gegen seine Nachbarn einsetzen werde. Er nannte insbesondere den Zustrom von Asylsuchenden aus Drittstaaten, die in den Jahren 2023–25 über Russland eingeschleust wurden, als klassisches Beispiel für solchen Druck und warnte, dass dieses Phänomen jederzeit wieder auftreten könne.
Stubbs Äußerungen erfolgen, während Finnland sich dem zweiten Winter nähert, in dem alle acht Landübergänge zu Russland geschlossen sind. Die Regierung hatte die Grenze erstmals im Dezember 2023 geschlossen, nachdem mehr als 1.000 undokumentierte Migranten – hauptsächlich aus Syrien, Somalia und Afghanistan – mit dem Fahrrad oder zu Fuß eingereist waren. Ein temporäres „Push-Back“-Gesetz, das Grenzbeamten erlaubt, Asylanträge an der Ostgrenze abzuweisen, wurde vom Parlament bis Ende 2026 verlängert. Der Präsident betonte, dass die Grenzschließungen und das umstrittene Gesetz „notwendig bleiben, bis sich die Sicherheitslage normalisiert“.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Finnland entsenden oder von dort abziehen, bedeutet dies, dass Reisen über Land durch Russland auf absehbare Zeit unmöglich bleiben. Multinationale Unternehmen, die bisher auf Straßentransporte oder Shuttlebusse zwischen St. Petersburg und Helsinki angewiesen waren, müssen weiterhin Fracht und Personal über den Flughafen Helsinki-Vantaa oder Fährverbindungen über die Ostsee umleiten. Mobilitätsmanager sollten zudem mit strengen Kontrollen von Inhabern russischer und belarussischer Pässe bei der Beantragung von Schengen-Visa oder finnischen Aufenthaltserlaubnissen rechnen, da die Behörden weiterhin höchste Wachsamkeit walten lassen.
Stubb forderte die EU-Partner auf, *Sisu* – das finnische Konzept der Widerstandskraft – zu zeigen und drängte auf eine beschleunigte Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU im Oktober 2025. Er argumentierte, dass vollständig digitalisierte Außengrenzen allen Schengen-Staaten helfen werden, „instrumentalisierte Migration“ früher zu erkennen und Daten in Echtzeit auszutauschen. Der Präsident bestätigte außerdem, dass Finnland den ersten 70 km langen Abschnitt seines 200 km langen Grenzzauns bis März 2026 fertigstellen wird, inklusive Überwachungstürmen und Wärmebildkameras, die teilweise aus dem EU-Innenfonds finanziert werden.
Praktische Empfehlung: Arbeitgeber mit russischen Niederlassungen sollten ihre Mitarbeiter darüber informieren, dass die Landgrenze „bis auf Weiteres“ geschlossen bleibt, längere Vorlaufzeiten in der Logistik einplanen und die finnischen Regierungshinweise auf Änderungen aufmerksam verfolgen. Geschäftsreisende, die aus Russland per Luft- oder Seeverkehr nach Finnland einreisen, müssen gültige Schengen-Visa sowie Nachweise über Unterkunft und Weiterreise vorlegen, da die Grenzbeamten weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen.
Stubbs Äußerungen erfolgen, während Finnland sich dem zweiten Winter nähert, in dem alle acht Landübergänge zu Russland geschlossen sind. Die Regierung hatte die Grenze erstmals im Dezember 2023 geschlossen, nachdem mehr als 1.000 undokumentierte Migranten – hauptsächlich aus Syrien, Somalia und Afghanistan – mit dem Fahrrad oder zu Fuß eingereist waren. Ein temporäres „Push-Back“-Gesetz, das Grenzbeamten erlaubt, Asylanträge an der Ostgrenze abzuweisen, wurde vom Parlament bis Ende 2026 verlängert. Der Präsident betonte, dass die Grenzschließungen und das umstrittene Gesetz „notwendig bleiben, bis sich die Sicherheitslage normalisiert“.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Finnland entsenden oder von dort abziehen, bedeutet dies, dass Reisen über Land durch Russland auf absehbare Zeit unmöglich bleiben. Multinationale Unternehmen, die bisher auf Straßentransporte oder Shuttlebusse zwischen St. Petersburg und Helsinki angewiesen waren, müssen weiterhin Fracht und Personal über den Flughafen Helsinki-Vantaa oder Fährverbindungen über die Ostsee umleiten. Mobilitätsmanager sollten zudem mit strengen Kontrollen von Inhabern russischer und belarussischer Pässe bei der Beantragung von Schengen-Visa oder finnischen Aufenthaltserlaubnissen rechnen, da die Behörden weiterhin höchste Wachsamkeit walten lassen.
Stubb forderte die EU-Partner auf, *Sisu* – das finnische Konzept der Widerstandskraft – zu zeigen und drängte auf eine beschleunigte Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU im Oktober 2025. Er argumentierte, dass vollständig digitalisierte Außengrenzen allen Schengen-Staaten helfen werden, „instrumentalisierte Migration“ früher zu erkennen und Daten in Echtzeit auszutauschen. Der Präsident bestätigte außerdem, dass Finnland den ersten 70 km langen Abschnitt seines 200 km langen Grenzzauns bis März 2026 fertigstellen wird, inklusive Überwachungstürmen und Wärmebildkameras, die teilweise aus dem EU-Innenfonds finanziert werden.
Praktische Empfehlung: Arbeitgeber mit russischen Niederlassungen sollten ihre Mitarbeiter darüber informieren, dass die Landgrenze „bis auf Weiteres“ geschlossen bleibt, längere Vorlaufzeiten in der Logistik einplanen und die finnischen Regierungshinweise auf Änderungen aufmerksam verfolgen. Geschäftsreisende, die aus Russland per Luft- oder Seeverkehr nach Finnland einreisen, müssen gültige Schengen-Visa sowie Nachweise über Unterkunft und Weiterreise vorlegen, da die Grenzbeamten weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen.