
Das Auswärtige Amt hat am 18. November die Reisehinweise für Brasilien, Großbritannien, Sri Lanka, Äthiopien und weitere Länder angehoben. Grund dafür sind zunehmende politische Proteste, steigende Kriminalitätsraten in Großstädten sowie neue Anforderungen an die elektronische Reisegenehmigung (ETA). Die neue Warnung verbietet keine Reisen, empfiehlt deutschen Staatsangehörigen jedoch „erhöhte Vorsicht“, die lokalen Medien zu verfolgen und sich im Krisenportal ELEFAND zu registrieren.
Für Brasilien weist Berlin besonders auf die Zona Norte in Rio de Janeiro und Teile der östlichen Vororte von São Paulo als Brennpunkte für bewaffnete Raubüberfälle und Jugendbanden hin. Seit September verzeichnen die Konsulate dort einen Anstieg gewalttätiger Vorfälle um 12 Prozent. Zudem erinnert die Warnung daran, dass ab dem 10. April 2025 deutsche Reisende, die über die USA nach Brasilien einreisen, das biometrische Ein- und Ausreisesystem der USA nutzen müssen.
Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen sollten ihre Risikoanalysen für Mitarbeiter, die während des Karnevals 2026 vor Ort sind, aktualisieren. Bei den meisten Firmenreiseversicherungen kann die Erhöhung von Stufe 1 (normale Sicherheitsvorkehrungen) auf Stufe 2 (erhöhte Vorsicht) verpflichtende Vorab-Briefings und die Nutzung von Ortungs-Apps erforderlich machen.
Einwanderungsrechtliche Experten betonen, dass die Warnung keine Änderungen bei den visafreien Einreisebestimmungen bedeutet: Deutsche können weiterhin bis zu 90 Tage visafrei nach Brasilien einreisen, mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit. Mitarbeiter vor Ort sollten jedoch stets digitale und gedruckte Ausweise mitführen und Demonstrationen meiden, die rund um Bundesgebäude vermehrt stattfinden.
Für Brasilien weist Berlin besonders auf die Zona Norte in Rio de Janeiro und Teile der östlichen Vororte von São Paulo als Brennpunkte für bewaffnete Raubüberfälle und Jugendbanden hin. Seit September verzeichnen die Konsulate dort einen Anstieg gewalttätiger Vorfälle um 12 Prozent. Zudem erinnert die Warnung daran, dass ab dem 10. April 2025 deutsche Reisende, die über die USA nach Brasilien einreisen, das biometrische Ein- und Ausreisesystem der USA nutzen müssen.
Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen sollten ihre Risikoanalysen für Mitarbeiter, die während des Karnevals 2026 vor Ort sind, aktualisieren. Bei den meisten Firmenreiseversicherungen kann die Erhöhung von Stufe 1 (normale Sicherheitsvorkehrungen) auf Stufe 2 (erhöhte Vorsicht) verpflichtende Vorab-Briefings und die Nutzung von Ortungs-Apps erforderlich machen.
Einwanderungsrechtliche Experten betonen, dass die Warnung keine Änderungen bei den visafreien Einreisebestimmungen bedeutet: Deutsche können weiterhin bis zu 90 Tage visafrei nach Brasilien einreisen, mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit. Mitarbeiter vor Ort sollten jedoch stets digitale und gedruckte Ausweise mitführen und Demonstrationen meiden, die rund um Bundesgebäude vermehrt stattfinden.
Quelle: Travel and Tour World
Wie VisaHQ helfen kann
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Erinnerung: E-Visum-Pflicht für Touristen aus den USA, Kanada und Australien tritt am 10. April 2025 in Kraft