
Indien hat still und heimlich eine bedeutende Erleichterung für Reisende aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeführt. Am 20. November 2025 bestätigte das Innenministerium, dass Staatsbürger der VAE nun bei neun internationalen Flughäfen ein Visum bei Ankunft (VoA) erhalten können – darunter Bengaluru, Chennai, Delhi, Hyderabad, Kolkata, Mumbai sowie die neu hinzugefügten Flughäfen in Cochin, Calicut und Ahmedabad. Das VoA erlaubt Aufenthalte von bis zu 60 Tagen für Tourismus, Geschäftsreisen, Konferenzen oder medizinische Behandlungen und kann unbegrenzt oft pro Jahr genutzt werden.
Hintergrund: Indien startete 2017 ein eingeschränktes VoA-Pilotprogramm für Emiratis, doch die Nachfrage stieg mit dem Anstieg des bilateralen Handels (85 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2024-25) und den 3,4 Millionen in den VAE lebenden Personen indischer Herkunft stetig an. Bislang mussten viele Führungskräfte aus den VAE ihre E-Visa im Voraus beantragen oder sich an überfüllten Schaltern in Delhi und Mumbai anstellen. Durch die Erweiterung des Netzwerks auf Kerala und Gujarat – Heimat großer NRI-Gemeinschaften – sowie auf die Technologiestandorte Bengaluru und Hyderabad sendet Neu-Delhi ein klares Signal: Man will mehr kurzfristige, wertvolle Besucher aus dem Golf-Kooperationsrat.
Praktische Auswirkungen: Geschäftsreisemanager können nun Kundentermine in ganz Indien mit weniger Bürokratie planen; Anbieter von Medizintourismus in Südindien erwarten in diesem Winter einen Anstieg der Ankünfte aus dem Golf um 15-20 %. Die Regelung schließt weiterhin Antragsteller mit pakistanischer Herkunft aus, und Erstbesucher müssen ein vorheriges indisches Visum vorweisen, weshalb Mobilitätsteams die Passhistorien der Mitarbeiter sorgfältig prüfen sollten. Die Gebühr beträgt weiterhin 2.000 INR (ca. 90 AED) pro Reisendem, und Reisende müssen eine physische, kreditkartengroße Aufenthaltsgenehmigung eines Drittlandes als Nachweis mitführen, falls diese als Berechtigung dient.
Analyse: Das Timing fällt mit dem im letzten Jahr unterzeichneten umfassenden Wirtschaftsabkommen (CEPA) zwischen den VAE und Indien zusammen und dürfte den Ausbau der Flugkapazitäten auf Nebenstrecken beschleunigen. Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE verkürzt die Maßnahme die Vorlaufzeit für dringende technische Einsätze und unterstreicht Indiens Ziel, eine führende Rolle bei der Visafazilität in Südasien einzunehmen.
Tipps: Mitarbeiter sollten das VoA-Formular vorab online ausfüllen, zwei Passfotos mitführen und Bordkarten für die Einwanderungsbehörden aufbewahren. Vielflieger bevorzugen möglicherweise weiterhin das mehrfach nutzbare E-Business-Visum mit einjähriger Gültigkeit für planbare Reisen, doch das erweiterte VoA bietet eine flexible Alternative, wenn Meetings kurzfristig den Standort wechseln.
Hintergrund: Indien startete 2017 ein eingeschränktes VoA-Pilotprogramm für Emiratis, doch die Nachfrage stieg mit dem Anstieg des bilateralen Handels (85 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2024-25) und den 3,4 Millionen in den VAE lebenden Personen indischer Herkunft stetig an. Bislang mussten viele Führungskräfte aus den VAE ihre E-Visa im Voraus beantragen oder sich an überfüllten Schaltern in Delhi und Mumbai anstellen. Durch die Erweiterung des Netzwerks auf Kerala und Gujarat – Heimat großer NRI-Gemeinschaften – sowie auf die Technologiestandorte Bengaluru und Hyderabad sendet Neu-Delhi ein klares Signal: Man will mehr kurzfristige, wertvolle Besucher aus dem Golf-Kooperationsrat.
Praktische Auswirkungen: Geschäftsreisemanager können nun Kundentermine in ganz Indien mit weniger Bürokratie planen; Anbieter von Medizintourismus in Südindien erwarten in diesem Winter einen Anstieg der Ankünfte aus dem Golf um 15-20 %. Die Regelung schließt weiterhin Antragsteller mit pakistanischer Herkunft aus, und Erstbesucher müssen ein vorheriges indisches Visum vorweisen, weshalb Mobilitätsteams die Passhistorien der Mitarbeiter sorgfältig prüfen sollten. Die Gebühr beträgt weiterhin 2.000 INR (ca. 90 AED) pro Reisendem, und Reisende müssen eine physische, kreditkartengroße Aufenthaltsgenehmigung eines Drittlandes als Nachweis mitführen, falls diese als Berechtigung dient.
Analyse: Das Timing fällt mit dem im letzten Jahr unterzeichneten umfassenden Wirtschaftsabkommen (CEPA) zwischen den VAE und Indien zusammen und dürfte den Ausbau der Flugkapazitäten auf Nebenstrecken beschleunigen. Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE verkürzt die Maßnahme die Vorlaufzeit für dringende technische Einsätze und unterstreicht Indiens Ziel, eine führende Rolle bei der Visafazilität in Südasien einzunehmen.
Tipps: Mitarbeiter sollten das VoA-Formular vorab online ausfüllen, zwei Passfotos mitführen und Bordkarten für die Einwanderungsbehörden aufbewahren. Vielflieger bevorzugen möglicherweise weiterhin das mehrfach nutzbare E-Business-Visum mit einjähriger Gültigkeit für planbare Reisen, doch das erweiterte VoA bietet eine flexible Alternative, wenn Meetings kurzfristig den Standort wechseln.
Quelle: The Economic Times / Fragomen
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