
Finnische Behörden haben zwischen Januar und September 104 russische Staatsbürger abgeschoben, nachdem ihre Asylanträge abgelehnt wurden, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Yle am 28. November. Die meisten der Abgeschobenen waren der Wehrpflicht entflohen und hatten im Durchschnitt 2,5 Jahre auf eine Entscheidung gewartet. Die Polizei bestätigte, dass 18 Personen, die sich einer freiwilligen Ausreise widersetzten, nach Türkei oder Estland begleitet wurden.
Der Finnische Migrationsdienst (Migri) betont, dass die bloße Drohung durch die russische Wehrpflicht keinen Anspruch auf internationalen Schutz begründet, Ausnahmen sind jedoch möglich, wenn Antragsteller Gefahr laufen, in Kriegsverbrechen verwickelt zu werden. Entscheidungen werden individuell getroffen, unter Berücksichtigung aktueller Länderinformationen und persönlicher Umstände.
Finnland schloss Ende 2023 seine 1.340 Kilometer lange Landgrenze zu Russland aus Sorge vor „instrumentalisierter Migration“. Obwohl die Grenzübergänge geschlossen sind, können Asylanträge weiterhin an Flughäfen, Seehäfen oder aus der Haft heraus gestellt werden. Die Abschiebungen verdeutlichen Helsinkis verschärfte Haltung nach einem Rekord von 1.300 unerlaubten Einreisen aus Russland im Herbst 2023.
Für globale Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Russische Staatsangehörige, die nach Finnland umsiedeln wollen, werden strenger geprüft. Unternehmen sollten mit längeren Bearbeitungszeiten und einer höheren Ablehnungsquote rechnen. Arbeitgeber, die russische Fachkräfte unterstützen, sollten verstärkt auf arbeitnehmerbezogene Aufenthaltstitel setzen statt auf humanitäre Wege, dabei vollständige Unterlagen sicherstellen und Notfallpläne bereithalten.
Der Finnische Migrationsdienst (Migri) betont, dass die bloße Drohung durch die russische Wehrpflicht keinen Anspruch auf internationalen Schutz begründet, Ausnahmen sind jedoch möglich, wenn Antragsteller Gefahr laufen, in Kriegsverbrechen verwickelt zu werden. Entscheidungen werden individuell getroffen, unter Berücksichtigung aktueller Länderinformationen und persönlicher Umstände.
Finnland schloss Ende 2023 seine 1.340 Kilometer lange Landgrenze zu Russland aus Sorge vor „instrumentalisierter Migration“. Obwohl die Grenzübergänge geschlossen sind, können Asylanträge weiterhin an Flughäfen, Seehäfen oder aus der Haft heraus gestellt werden. Die Abschiebungen verdeutlichen Helsinkis verschärfte Haltung nach einem Rekord von 1.300 unerlaubten Einreisen aus Russland im Herbst 2023.
Für globale Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Russische Staatsangehörige, die nach Finnland umsiedeln wollen, werden strenger geprüft. Unternehmen sollten mit längeren Bearbeitungszeiten und einer höheren Ablehnungsquote rechnen. Arbeitgeber, die russische Fachkräfte unterstützen, sollten verstärkt auf arbeitnehmerbezogene Aufenthaltstitel setzen statt auf humanitäre Wege, dabei vollständige Unterlagen sicherstellen und Notfallpläne bereithalten.
Quelle: Ukrinform (citing Yle)
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