
Innerhalb von 24 Stunden nach der US-Militäraktion in Caracas bestätigte das brasilianische Außenministerium, dass 100 brasilianische Urlauber, die Venezuela bereisten, am Abend des 3. Januar nach Roraima zurückgekehrt sind. Die amtierende Außenministerin Maria Laura da Rocha erklärte, dass die Botschaft in Caracas und das Vizekonsulat in Santa Elena Busse, Sicherheitsbegleitungen und beschleunigte Grenzabfertigung koordiniert haben, um die Gruppe durch den Las-Piedras-Korridor zu bringen.
Verteidigungsminister José Múcio betonte, dass die Grenze für Brasilianer offen bleibt, riet jedoch allen, die sich noch in Venezuela aufhalten, sich bei der Botschaft zu registrieren und sich auf eine kurzfristige Ausreise vorzubereiten. Die interministerielle Krisenzelle – zu der auch die Ministerien für Justiz, Gesundheit und soziale Entwicklung gehören – hat medizinische Teams und mobile Konsularzelte in Pacaraima stationiert. Reisenden ohne gültigen Reisepass werden vor Ort Notfall-Durchlasspapiere ausgestellt.
Unternehmensreisestellen sollten beachten, dass Charterflüge aus Caracas derzeit ausgesetzt sind und Versicherer möglicherweise keine Deckung gewähren, solange das Land unter internationalen Sanktionen steht. Unternehmen mit venezolanischen Lieferketten wird empfohlen, wichtige Mitarbeiter nach Boa Vista oder Brasília zu verlegen, bis sich die Sicherheitslage stabilisiert.
Die schnelle Evakuierung Brasiliens steht im Gegensatz zu 2019, als Gruppen ohne offizielle Unterstützung zu Fuß die Grenze überquerten. Beobachter sehen darin eine Lehre aus der Vergangenheit und eine verbesserte interbehördliche Koordination, warnen jedoch, dass die Kapazitäten überfordert sein könnten, falls Tausende weitere Brasilianer Hilfe anfordern.
Verteidigungsminister José Múcio betonte, dass die Grenze für Brasilianer offen bleibt, riet jedoch allen, die sich noch in Venezuela aufhalten, sich bei der Botschaft zu registrieren und sich auf eine kurzfristige Ausreise vorzubereiten. Die interministerielle Krisenzelle – zu der auch die Ministerien für Justiz, Gesundheit und soziale Entwicklung gehören – hat medizinische Teams und mobile Konsularzelte in Pacaraima stationiert. Reisenden ohne gültigen Reisepass werden vor Ort Notfall-Durchlasspapiere ausgestellt.
Unternehmensreisestellen sollten beachten, dass Charterflüge aus Caracas derzeit ausgesetzt sind und Versicherer möglicherweise keine Deckung gewähren, solange das Land unter internationalen Sanktionen steht. Unternehmen mit venezolanischen Lieferketten wird empfohlen, wichtige Mitarbeiter nach Boa Vista oder Brasília zu verlegen, bis sich die Sicherheitslage stabilisiert.
Die schnelle Evakuierung Brasiliens steht im Gegensatz zu 2019, als Gruppen ohne offizielle Unterstützung zu Fuß die Grenze überquerten. Beobachter sehen darin eine Lehre aus der Vergangenheit und eine verbesserte interbehördliche Koordination, warnen jedoch, dass die Kapazitäten überfordert sein könnten, falls Tausende weitere Brasilianer Hilfe anfordern.
Quelle: Agência Brasil
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