Aer Lingus stellt ab 25. Februar auf den Strecken zwischen Irland und Großbritannien auf Passkontrolle um
Abgeordneter drängt auf Verkürzung der Wartezeit für Familienzusammenführung auf ein Jahr im Zuge der Asylreform
Flughafen Cork stellt Flüge über Nacht ein wegen plötzlichem Mangel an Fluglotsen
Neueste Nachrichten
Papierfahrkarten werden abgeschafft: Kostenlose Reisende benötigen ab 1. März digitalen PSC
Bus Éireann kündigt an, dass ab dem 1. März 2026 Papier-Fahrkarten für kostenloses Reisen ungültig sind; akzeptiert werden dann nur noch digitale Public Services Cards. Berechtigte Fahrgäste – hauptsächlich Personen ab 66 Jahren – müssen auf die PSC umsteigen, sonst riskieren sie, nicht mehr einsteigen zu können. Die Umstellung soll Betrug reduzieren und das Einsteigen beschleunigen, erfordert aber schnelles Handeln der Reisenden.
Regierung plant Aufhebung der Passagierobergrenze von 32 Millionen am Flughafen Dublin
Das Kabinett hat die Ausarbeitung des Dublin Airport (Passenger Capacity) Bill 2026 genehmigt, was den Weg für die Aufhebung der Passagierobergrenze von 32 Millionen bis Ende nächsten Jahres ebnet. Fluggesellschaften betonen, dass diese Änderung für das Wirtschaftswachstum unerlässlich ist; Ryanair fordert eine schnellere Umsetzung. Die Aufhebung der Begrenzung soll das Flugangebot für Geschäftsreisende erweitern, wird jedoch Umweltprüfungen und mögliche Infrastrukturbeeinträchtigungen nach sich ziehen.
EU-Parlament unterstützt Abschieberegeln für „sichere Herkunftsländer“ – Irisches Asylsystem steht im Juni vor umfassender Reform
Das Europäische Parlament hat neue Asylgesetze verabschiedet, die es den EU-Staaten erlauben, Anträge als unzulässig abzulehnen, wenn Migranten aus „sicheren“ Ländern kommen oder diese durchquert haben. Irland muss diese Regeln im Internationalen Schutzgesetz 2026 umsetzen, wobei ab Juni beschleunigte Abschiebungen beginnen sollen. Während die Regierung auf eine schnellere Bearbeitung hofft, um die Unterbringungssituation zu entlasten, befürchten NGOs falsche Abschiebungen und dass Arbeitgeber den Zugang zu bestimmten Flüchtlingsarbeitskräften verlieren könnten.
Festnahme eines irischen Unternehmers in Texas sorgt für Forderungen nach diplomatischem Eingreifen
Der aus Wexford stammende Seamus Culleton hat die irischen Führungskräfte um Unterstützung gebeten, nachdem er trotz gültiger US-Arbeitserlaubnis fünf Monate in ICE-Haft in Texas verbracht hatte. Der Fall verdeutlicht die strengen Durchsetzungspraktiken der US-Behörden und unterstreicht die Notwendigkeit für irische Arbeitgeber, die Einwanderungshistorie ihrer Mitarbeiter bei Einsätzen in den USA sorgfältig zu prüfen und Krisenprotokolle bereitzuhalten.