
Der Innenminister Zyperns, Nicos Nouris, hat eine dringende Untersuchung eingeleitet, nachdem der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) von sexueller Belästigung dreier unbegleiteter Jungen im Erstaufnahmezentrum Pournara bei Nikosia berichtet hatte. Die Vorwürfe, die am 17. Februar im Menschenrechtsausschuss des Parlaments diskutiert wurden, umfassen das Betreten der Duschen durch Erwachsene, das Berühren von Minderjährigen in Essensschlangen sowie das Anwerben der Opfer zur Prostitution.
Die Kinderrechtsbeauftragte Despo Michaelidou bezeichnete die Enthüllungen als „erschreckende Realität“ und wies darauf hin, dass derzeit 48 unbegleitete Minderjährige zusammen mit Erwachsenen untergebracht sind, obwohl internationale Schutzbestimmungen eine getrennte Unterbringung vorschreiben. Oppositionsabgeordnete verließen aus Protest den Sitzungssaal und warfen der Regierung systematisches Versagen vor.
Vertreter der Sozialdienste und der Polizei erklärten, bis zur Meldung durch den UNHCR keine formellen Beschwerden erhalten zu haben. Nouris beauftragte eine interdisziplinäre Taskforce, die Opfer zu befragen und die Sicherheitsprotokolle innerhalb von 48 Stunden zu überprüfen. Mögliche Konsequenzen sind strafrechtliche Ermittlungen und die Verlegung aller Minderjährigen in spezielle Unterkünfte.
Der Vorfall verschärft die Kritik an den Aufnahmebedingungen in Zypern, während die EU gerade ein gemeinsames Asylpaket finalisiert, das den Schutz von Kindern betont. Arbeitgeber, die entsandte Mitarbeiter oder Freiwillige im Rahmen von CSR-Projekten im Pournara-Camp beschäftigen, sollten ihre Teams über Schutzmaßnahmen informieren und sich darauf einstellen, dass die Sicherheitsvorkehrungen im Camp verschärft werden könnten, was den Zugang für NGOs und unterstützende Dienstleister einschränken kann.
Die Kinderrechtsbeauftragte Despo Michaelidou bezeichnete die Enthüllungen als „erschreckende Realität“ und wies darauf hin, dass derzeit 48 unbegleitete Minderjährige zusammen mit Erwachsenen untergebracht sind, obwohl internationale Schutzbestimmungen eine getrennte Unterbringung vorschreiben. Oppositionsabgeordnete verließen aus Protest den Sitzungssaal und warfen der Regierung systematisches Versagen vor.
Vertreter der Sozialdienste und der Polizei erklärten, bis zur Meldung durch den UNHCR keine formellen Beschwerden erhalten zu haben. Nouris beauftragte eine interdisziplinäre Taskforce, die Opfer zu befragen und die Sicherheitsprotokolle innerhalb von 48 Stunden zu überprüfen. Mögliche Konsequenzen sind strafrechtliche Ermittlungen und die Verlegung aller Minderjährigen in spezielle Unterkünfte.
Der Vorfall verschärft die Kritik an den Aufnahmebedingungen in Zypern, während die EU gerade ein gemeinsames Asylpaket finalisiert, das den Schutz von Kindern betont. Arbeitgeber, die entsandte Mitarbeiter oder Freiwillige im Rahmen von CSR-Projekten im Pournara-Camp beschäftigen, sollten ihre Teams über Schutzmaßnahmen informieren und sich darauf einstellen, dass die Sicherheitsvorkehrungen im Camp verschärft werden könnten, was den Zugang für NGOs und unterstützende Dienstleister einschränken kann.
Quelle: In-Cyprus (Philenews)
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