
Zypern verschärfte am 15. Februar seine Null-Toleranz-Politik gegenüber irregulärer Migration: Zwischen 6 und 12 Uhr führten Polizeieinheiten in allen sechs Bezirken zeitgleiche Razzien durch. Dabei wurden 31 Drittstaatsangehörige ohne gültigen Aufenthaltsstatus festgenommen; sieben von ihnen wurden noch am selben Tag mittels der 2024 eingeführten Schnellrückführungsverfahren abgeschoben.
Die Aktion wurde von der Ausländer- und Einwanderungsbehörde sowie der Überwachungseinheit der Grünen Linie geleitet und zeigt, wie die Sicherheitsbehörden nun enger zusammenarbeiten, um Überziehungen und illegale Grenzübertritte zu bekämpfen. Offizielle Zahlen, die parallel zur Razzia veröffentlicht wurden, dokumentieren einen deutlichen Rückgang der illegalen Einreisen – von 6.109 im Jahr 2024 auf 2.444 im Jahr 2025 – während die Abschiebungen mit 11.742 im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreichten.
Die Behörden führen diese Trendwende auf eine Dreisäulenstrategie zurück: verstärkte Patrouillen entlang der UN-Pufferzone, beschleunigte Asylverfahren und erweiterte Anreize für freiwillige Rückkehr, die teilweise von der EU mitfinanziert werden. Kritiker, darunter Migrantenrechtsorganisationen, warnen jedoch, dass die schnellen Abschiebungen die rechtsstaatlichen Garantien, insbesondere für Antragsteller aus Krisengebieten, gefährden könnten.
Für Arbeitgeber bedeutet die verschärfte Durchsetzung eine erhöhte Verpflichtung zu gründlichen Beschäftigungsprüfungen. Die Strafen für die Beschäftigung von undokumentierten Arbeitskräften wurden im November auf 8.000 Euro pro Mitarbeiter angehoben. Unternehmen sollten ihre Auftragnehmerlisten überprüfen und sicherstellen, dass alle Drittstaatsangehörigen an den Arbeitsstätten biometrische Aufenthaltstitel vorweisen können.
Da Zypern im Juli 2026 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, signalisieren die Behörden, dass das Migrationsmanagement ganz oben auf der Agenda stehen wird – was auf eine Fortsetzung der intensiven Durchsetzungsmaßnahmen in den kommenden Monaten hindeutet.
Die Aktion wurde von der Ausländer- und Einwanderungsbehörde sowie der Überwachungseinheit der Grünen Linie geleitet und zeigt, wie die Sicherheitsbehörden nun enger zusammenarbeiten, um Überziehungen und illegale Grenzübertritte zu bekämpfen. Offizielle Zahlen, die parallel zur Razzia veröffentlicht wurden, dokumentieren einen deutlichen Rückgang der illegalen Einreisen – von 6.109 im Jahr 2024 auf 2.444 im Jahr 2025 – während die Abschiebungen mit 11.742 im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreichten.
Die Behörden führen diese Trendwende auf eine Dreisäulenstrategie zurück: verstärkte Patrouillen entlang der UN-Pufferzone, beschleunigte Asylverfahren und erweiterte Anreize für freiwillige Rückkehr, die teilweise von der EU mitfinanziert werden. Kritiker, darunter Migrantenrechtsorganisationen, warnen jedoch, dass die schnellen Abschiebungen die rechtsstaatlichen Garantien, insbesondere für Antragsteller aus Krisengebieten, gefährden könnten.
Für Arbeitgeber bedeutet die verschärfte Durchsetzung eine erhöhte Verpflichtung zu gründlichen Beschäftigungsprüfungen. Die Strafen für die Beschäftigung von undokumentierten Arbeitskräften wurden im November auf 8.000 Euro pro Mitarbeiter angehoben. Unternehmen sollten ihre Auftragnehmerlisten überprüfen und sicherstellen, dass alle Drittstaatsangehörigen an den Arbeitsstätten biometrische Aufenthaltstitel vorweisen können.
Da Zypern im Juli 2026 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, signalisieren die Behörden, dass das Migrationsmanagement ganz oben auf der Agenda stehen wird – was auf eine Fortsetzung der intensiven Durchsetzungsmaßnahmen in den kommenden Monaten hindeutet.
Quelle: In-Cyprus