
In Foz do Iguaçu, Brasilien, veröffentlichte die Bundesuniversität für lateinamerikanische Integration (UNILA) am 6. März 2026 den Dienstbericht Nr. 41, der die endgültige Liste der für das tschechische Austauschprogramm ausgewählten Studierenden bekanntgab. Drei Studierende sicherten sich Plätze – einer davon mit Stipendium – für das Wintersemester 2026/27 an der Philosophischen Fakultät der Universität Hradec Králové (UHK). Das Programm, das seit 2019 auf einer bilateralen Vereinbarung zwischen UNILA und UHK basiert, bietet Studiengebührenbefreiungen und eine tschechischsprachige Immersion auf dem internationalen Campus in Hradec. Erfolgreiche Kandidaten müssen an einer Online-Orientierung am 10. März teilnehmen und die Visumsunterlagen bis zum 30. April einreichen, um die tschechischen Konsulatsfristen einzuhalten.
Obwohl nur wenige Plätze jährlich vergeben werden, hat das Programm strategische Bedeutung. Tschechische Universitäten erweitern ihre Präsenz in Lateinamerika, um sich von den traditionellen Erasmus-Zuläufen zu diversifizieren; Brasilien ist mittlerweile die sechstgrößte Herkunftsregion nicht-EU-Studierender in Tschechien. Umgekehrt sieht UNILA Mitteleuropa als Testfeld für seine neue Mobilitätssäule „Globaler Süden – Globaler Norden“, die die sozialwissenschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, nachhaltige Entwicklung und digitale Governance betont. Für tschechische Arbeitgeber dient das Austauschprogramm zudem als sanfter Einstieg für portugiesischsprachige Talente. Alumni-Befragungen zeigen, dass mehr als die Hälfte der ehemaligen Teilnehmer für weiterführende Studien oder firmeninterne Versetzungen in der EU geblieben sind. Unternehmen mit brasilianischen Verbindungen – von Automobilzulieferer AcelorMittal Tubular bis zum IT-Dienstleister Integromat – greifen bereits auf diesen bilingualen Talentpool zurück.
Visaberater weisen darauf hin, dass die Teilnehmer zu den ersten lateinamerikanischen Studierenden gehören werden, die das neue vollständig digitale Portal für Aufenthaltstitel der Tschechischen Republik nutzen, das im Januar 2026 landesweit eingeführt wurde. Dies soll die Bearbeitungszeiten von sechs Monaten auf etwa 90 Tage verkürzen, vorausgesetzt, die Termine für die biometrische Erfassung werden frühzeitig gebucht.
Obwohl nur wenige Plätze jährlich vergeben werden, hat das Programm strategische Bedeutung. Tschechische Universitäten erweitern ihre Präsenz in Lateinamerika, um sich von den traditionellen Erasmus-Zuläufen zu diversifizieren; Brasilien ist mittlerweile die sechstgrößte Herkunftsregion nicht-EU-Studierender in Tschechien. Umgekehrt sieht UNILA Mitteleuropa als Testfeld für seine neue Mobilitätssäule „Globaler Süden – Globaler Norden“, die die sozialwissenschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, nachhaltige Entwicklung und digitale Governance betont. Für tschechische Arbeitgeber dient das Austauschprogramm zudem als sanfter Einstieg für portugiesischsprachige Talente. Alumni-Befragungen zeigen, dass mehr als die Hälfte der ehemaligen Teilnehmer für weiterführende Studien oder firmeninterne Versetzungen in der EU geblieben sind. Unternehmen mit brasilianischen Verbindungen – von Automobilzulieferer AcelorMittal Tubular bis zum IT-Dienstleister Integromat – greifen bereits auf diesen bilingualen Talentpool zurück.
Visaberater weisen darauf hin, dass die Teilnehmer zu den ersten lateinamerikanischen Studierenden gehören werden, die das neue vollständig digitale Portal für Aufenthaltstitel der Tschechischen Republik nutzen, das im Januar 2026 landesweit eingeführt wurde. Dies soll die Bearbeitungszeiten von sechs Monaten auf etwa 90 Tage verkürzen, vorausgesetzt, die Termine für die biometrische Erfassung werden frühzeitig gebucht.
Quelle: Boletim de Serviço No. 41, UNILA