
Das Nationale Finanzministerium bestätigte am 6. April, dass die lang geplante Umstellung der Zahlungen der Guia de Recolhimento da União (GRU) auf die PagTesouro-Plattform abgeschlossen ist. Seit dem 3. April müssen alle, die Bundesgebühren zahlen – darunter auch für Visa, Aufenthaltserlaubnisse, Arbeitserlaubnisse oder Einbürgerungen – die GRU ausschließlich über PagTesouro erstellen und begleichen. Papier-Überweisungsträger und das alte Portal „GRU simples“ wurden abgeschaltet. PagTesouro, das auf der Instant-Payment-Infrastruktur Brasiliens basiert, ermöglicht Zahlungen per Pix, Kreditkarte oder digitalem Boleto mit Echtzeitbestätigung. Laut Angaben des Finanzministeriums aus der Pressekonferenz am Montag wurden seit dem Soft-Launch bereits 43,9 Millionen Pix-Zahlungen im Wert von 9,4 Milliarden R$ über das Portal abgewickelt. Die Integration der Einwanderungszahlungen stellt dabei den bislang komplexesten Anwendungsfall dar.
Für Teams im Bereich globale Mobilität bedeutet die Umstellung, dass Firmenbuchhalter Visa-Gebühren nicht mehr gesammelt über Offline-Boletos von Drittanbietern begleichen können. Jeder Ausländer – oder die Personalabteilung in dessen Auftrag – muss über eine digitale gov.br-Identität verfügen, um die GRU zu erstellen. Dies erhöht zwar die administrativen Schritte, eliminiert jedoch die früher üblichen Verzögerungen bei der Zahlungsabstimmung, die 3 bis 5 Arbeitstage pro Fall ausmachten. Das MigranteWeb-Portal des Justizministeriums wurde mit einem Schritt-für-Schritt-Assistenten aktualisiert, der Zahlungsdaten direkt an die Nationale Einwanderungspolizei übermittelt. Erste Tests zeigen, dass Aufenthaltskarten (CRNM) in São Paulo und Rio de Janeiro bis zu einer Woche schneller gedruckt werden, da die Akten nicht mehr in einer Warteschlange „bezahlt – auf Bankbestätigung wartend“ hängen bleiben.
Unternehmen mit vielen entsandten Mitarbeitern sollten ihre offenen Vorgänge intern prüfen: Jede vor dem 3. April erstellte, aber noch nicht bezahlte GRU muss über PagTesouro neu ausgestellt werden. Finanzbeamte deuteten an, dass dieses Modell bald auch auf Konsulatsgebühren im Ausland ausgeweitet werden könnte, was den Weg für eine vollständig digitale End-to-End-Zahlung brasilianischer Visadienste ebnet.
Für Teams im Bereich globale Mobilität bedeutet die Umstellung, dass Firmenbuchhalter Visa-Gebühren nicht mehr gesammelt über Offline-Boletos von Drittanbietern begleichen können. Jeder Ausländer – oder die Personalabteilung in dessen Auftrag – muss über eine digitale gov.br-Identität verfügen, um die GRU zu erstellen. Dies erhöht zwar die administrativen Schritte, eliminiert jedoch die früher üblichen Verzögerungen bei der Zahlungsabstimmung, die 3 bis 5 Arbeitstage pro Fall ausmachten. Das MigranteWeb-Portal des Justizministeriums wurde mit einem Schritt-für-Schritt-Assistenten aktualisiert, der Zahlungsdaten direkt an die Nationale Einwanderungspolizei übermittelt. Erste Tests zeigen, dass Aufenthaltskarten (CRNM) in São Paulo und Rio de Janeiro bis zu einer Woche schneller gedruckt werden, da die Akten nicht mehr in einer Warteschlange „bezahlt – auf Bankbestätigung wartend“ hängen bleiben.
Unternehmen mit vielen entsandten Mitarbeitern sollten ihre offenen Vorgänge intern prüfen: Jede vor dem 3. April erstellte, aber noch nicht bezahlte GRU muss über PagTesouro neu ausgestellt werden. Finanzbeamte deuteten an, dass dieses Modell bald auch auf Konsulatsgebühren im Ausland ausgeweitet werden könnte, was den Weg für eine vollständig digitale End-to-End-Zahlung brasilianischer Visadienste ebnet.
Quelle: Jornal de Brasília
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