
Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia hat ihren vollständigen Winterflugplan 2026/27 vorgestellt und positioniert Brüssel erstmals als wichtigen Freizeitflughafen. Die Buchungen starten am 16. April, doch die Details wurden bereits gestern veröffentlicht: Neu sind zweimal wöchentliche Verbindungen von Brüssel nach Las Palmas (Gran Canaria) und Reykjavik – Routen, die gezielt den Wintersonnen- bzw. Nordlichtmarkt ansprechen. Für die Saison stationiert die Airline eine Boeing 737-800 in Brüssel, zusätzlich zu den Flügen ab Amsterdam, Rotterdam und Eindhoven. Die Kapazität ab Belgien steigt im Vergleich zum letzten Winter um 18 Prozent, was die anhaltende Nachfrage sowohl von belgischen Urlaubern als auch von im Ausland lebenden Belgiern, die zu Weihnachten zurückkehren, widerspiegelt. Belgische Reiseveranstalter begrüßten diesen Schritt. „Diese Ziele standen ganz oben auf unserer Wunschliste“, sagte der Leiter der Flugplanung bei TUI Belgien. „Las Palmas bietet ganzjährig Wärme, während Reykjavik dank der isländischen Stopover-Programme boomt.“ Im Winterflugplan von Transavia ist zudem ein Notfallplan für die geplante Schließung der Startbahn am Flughafen Eindhoven im Januar enthalten: Einige niederländische Flüge werden nach Maastricht und Weeze verlegt, die Frequenzen ab Brüssel bleiben jedoch unverändert. Für Manager der Unternehmensmobilität unterstreicht die Ankündigung einen größeren Trend: Billigfluggesellschaften intensivieren grenzüberschreitende Verbindungen, um sich gegen Slot-Beschränkungen an ihren Heimatflughäfen abzusichern, was belgischen Unternehmen mehr Direktverbindungen für Meetings und Offsites bietet.
Quelle: Aviation24.be
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Schengen-Ein- und Ausreisesystem startet: Digitale Kontrollen an belgischen Grenzen jetzt Pflicht
Kommission meldet 7.000 Ablehnungen seit Start des biometrischen Grenztests – Belgien rechnet mit verstärkter Kontrolle nach dem Start