
Belgien erwachte heute Morgen mit der größten Veränderung im Schengen-Grenzmanagement seit Jahrzehnten. Um 00:00 Uhr am 10. April 2026 wurde das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union an allen Außengrenzen vollständig in Betrieb genommen – darunter am Flughafen Brüssel, im Hafen von Zeebrügge und an den internationalen Bahnhöfen des Landes. Das Stempeln von Pässen gehört der Vergangenheit an; stattdessen werden Nicht-EU-Reisende elektronisch mit vier Fingerabdrücken, einem Gesichtsfoto und Passdaten erfasst.
Für Geschäftsreisende ist die Änderung mehr als nur kosmetisch. Die EES-Datenbank zählt automatisch die Tage jedes Reisenden im Schengen-Raum und setzt die 90-Tage-in-180-Tage-Regel mit mathematischer Genauigkeit durch. Unternehmen, die Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze rotieren lassen, können sich nicht mehr auf Kulanz bei der Passkontrolle verlassen; eine Überziehungswarnung wird sofort generiert, sobald sich ein Reisender zur Ausreise meldet.
Die belgische Bundespolizei schätzt, dass die Erstregistrierung eines Reisenden 90 bis 120 Sekunden dauert – drei- bis viermal länger als ein manueller Stempel. Um Engpässe zu vermeiden, hat der Flughafen Brüssel Personal zum Nicht-Schengen-Bereich verlegt und 36 Selbstbedienungs-EES-Kioske installiert. Fluggesellschaften wurden angewiesen, in der ersten Woche die Abflugzeiten zu staffeln, damit sich die Passagiere an den neuen Ablauf gewöhnen können.
Mittelfristig argumentieren die Behörden, dass das EES die Warteschlangen verkürzen wird, da manuelle Datumsberechnungen entfallen und automatisierte e-Gates für „Wiederkehrer“ möglich werden, sobald deren biometrische Daten gespeichert sind. Das System ist zudem direkt mit ETIAS verbunden, der elektronischen Reisegenehmigung, die ab Ende 2026 für visumfreie Besucher – darunter Briten und Amerikaner – erforderlich sein wird.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Empfehlung: Überprüfen Sie die Schengen-Aufenthaltszeiten der Mitarbeiter genau, stellen Sie sicher, dass die Pässe maschinenlesbar und in gutem Zustand sind, und planen Sie längere Aufenthaltszeiten in der Reiserichtlinie ein, bis sich das neue System eingespielt hat.
Für Geschäftsreisende ist die Änderung mehr als nur kosmetisch. Die EES-Datenbank zählt automatisch die Tage jedes Reisenden im Schengen-Raum und setzt die 90-Tage-in-180-Tage-Regel mit mathematischer Genauigkeit durch. Unternehmen, die Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze rotieren lassen, können sich nicht mehr auf Kulanz bei der Passkontrolle verlassen; eine Überziehungswarnung wird sofort generiert, sobald sich ein Reisender zur Ausreise meldet.
Die belgische Bundespolizei schätzt, dass die Erstregistrierung eines Reisenden 90 bis 120 Sekunden dauert – drei- bis viermal länger als ein manueller Stempel. Um Engpässe zu vermeiden, hat der Flughafen Brüssel Personal zum Nicht-Schengen-Bereich verlegt und 36 Selbstbedienungs-EES-Kioske installiert. Fluggesellschaften wurden angewiesen, in der ersten Woche die Abflugzeiten zu staffeln, damit sich die Passagiere an den neuen Ablauf gewöhnen können.
Mittelfristig argumentieren die Behörden, dass das EES die Warteschlangen verkürzen wird, da manuelle Datumsberechnungen entfallen und automatisierte e-Gates für „Wiederkehrer“ möglich werden, sobald deren biometrische Daten gespeichert sind. Das System ist zudem direkt mit ETIAS verbunden, der elektronischen Reisegenehmigung, die ab Ende 2026 für visumfreie Besucher – darunter Briten und Amerikaner – erforderlich sein wird.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Empfehlung: Überprüfen Sie die Schengen-Aufenthaltszeiten der Mitarbeiter genau, stellen Sie sicher, dass die Pässe maschinenlesbar und in gutem Zustand sind, und planen Sie längere Aufenthaltszeiten in der Reiserichtlinie ein, bis sich das neue System eingespielt hat.
Quelle: Anadolu Agency
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