Zypern setzt Kurs, Migration im Rahmen des neuen EU-Pakts als wirtschaftlichen Vorteil zu nutzen
Abschiebungen überschreiten 500: Zypern verstärkt Rückführungen und freiwillige Ausreisen
Zypern, Griechenland, Italien und Malta fordern gemeinsam einen EU-weiten Notfallplan gegen neue Migrantenwelle
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Das Fehlen der Türkei verdeutlicht geopolitische Spannungen beim von Zypern ausgerichteten EU-Mittlerer Osten-Gipfel
Die Türkei wurde nicht zum EU-Mittlerost-Gipfel eingeladen, der von Zypern ausgerichtet wurde, was die festgefahrenen Beziehungen zwischen der EU und der Türkei sowie die Lücken im regionalen Migrationsmanagement deutlich macht. Diese diplomatische Zurückweisung weist auf mögliche Konfliktpunkte bei Flugrouten, Überflugrechten und zukünftigen Visadialogen hin, die Mobilitätsplaner genau im Blick behalten sollten.
GCC-Chef in Nikosia drängt auf Visafreiheit und neue Luft- und Schienenverbindungen zwischen Golfstaaten und Europa
Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats Jasem Albudaiwi nutzte den Gipfel in Zypern, um für eine Schengen-Visafreiheit und neue Luft-Schienen-Frachtkorridore zwischen dem Golf und Europa zu werben. Er betonte, dass sichere und vielfältige Routen für den Energie- und Personenverkehr unerlässlich sind. Zypern unterstützt die Initiative und sieht darin eine Chance, seine Position als Logistik- und Geschäftsreiseknotenpunkt zu stärken.
Zypern, Griechenland, Italien und Malta schmieden gemeinsamen Plan zur Abwehr möglicher Migrationswelle
Zypern, Griechenland, Italien und Malta unterzeichneten in Ayia Napa eine gemeinsame Erklärung, in der sie schnelle und koordinierte Maßnahmen ankündigen – von gemeinsamen Patrouillen bis hin zu einem von der EU unterstützten Umverteilungsmechanismus –, um eine Wiederholung der Migrationskrise im Mittelmeer von 2015 zu verhindern. Die Initiative steht für eine strengere Grenzverwaltung an der Außengrenze, könnte aber auch die Bearbeitung legitimer Genehmigungen beschleunigen und Zyperns Bewerbung für den Schengen-Raum stärken – ein Thema von großer Bedeutung für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter in der Region verlagern.