Brasilien gewährt chinesischen Staatsbürgern ab dem 11. Mai 2026 vorübergehend visafreien Eintritt
Polizeiaktion gegen illegale „Piraten“-Fahrer am Flughafen São Paulo/Guarulhos
Unwetterwarnungen in 24 brasilianischen Bundesstaaten könnten das Reisen an diesem Wochenende beeinträchtigen
Neueste Nachrichten
Brasilien erlaubt chinesischen Staatsangehörigen visafreien Aufenthalt von bis zu 30 Tagen
Vom 11. Mai 2026 bis zum Jahresende können Inhaber regulärer chinesischer Reisepässe ohne Visum nach Brasilien einreisen – für touristische, geschäftliche und andere kurzfristige Aufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Jahr. Die auf Gegenseitigkeit beruhende Visumfreiheit erspart langwierige Konsularverfahren und soll den Tourismus sowie den bilateralen Handel ankurbeln. Unternehmens-Mobilitätsteams sollten ihre Reisebestimmungen umgehend anpassen, dabei jedoch Reisende darauf hinweisen, dass die Befreiung keine bezahlte Arbeit oder Aufenthalte über 30 Tage hinaus erlaubt.
Bundespolizei zerschlägt Menschenschmuggelringe, die Hunderte Brasilianer in die USA schleusten
Operation Travessia, die am 7. Mai durchgeführt wurde, zerschlug fünf kriminelle Netzwerke, die über 450 Brasilianer über Mexiko und Panama in die USA schmuggelten. Die Banden verlangten bis zu 20.000 US-Dollar pro Migrant und wuschen die Erlöse über Briefkastenfirmen. Die Razzia unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen Brasilien und den USA bei der Durchsetzung von Migrationsgesetzen und dient als Warnung für Unternehmen, die Drittanbieter-Rekrutierer nutzen oder Mitarbeiter in die USA entsenden.
Brasilien und Europäische Union prüfen Mobilitätskapitel, während Mercosur-EU-Handelsabkommen vorläufig in Kraft tritt
Bei Gesprächen am 6. Mai bestätigten brasilianische Beamte und EU-Parlamentarier, dass auf das neue Mercosur-EU-Handelsabkommen Protokolle folgen werden, die Kurzzeitgeschäftsreisen und innerbetriebliche Versetzungen erleichtern. Der noch in Verhandlung befindliche Mobilitätsanhang könnte ab 2027 schnelle Visaerteilungen für bis zu 90 Tage sowie die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen gewährleisten. Unternehmen mit Personalbewegungen zwischen Brasilien und Europa sollten sich jetzt auf neue Compliance-Fristen und Aufenthaltsbeschränkungen im Schengen-Stil vorbereiten.