Mittelmeer-Staaten fordern koordiniertes Vorgehen zur Vermeidung einer neuen Migrationskrise
UNHCR-Dashboard verzeichnet bisher 4.784 irreguläre Landankünfte auf Zypern im Jahr 2026
Der wachsende Flughafen von Larnaka treibt eine neue Welle internationaler Investitionen an
Neueste Nachrichten
Zypern, Griechenland, Italien und Malta geben gemeinsame Erklärung zur Abwendung einer neuen Migrationskrise ab
Auf dem Europe Gulf Forum präsentierten die Staats- und Regierungschefs von Zypern, Griechenland, Italien und Malta einen Vier-Punkte-Plan, um eine neue Migrationskrise im Mittelmeerraum zu verhindern. Zu den Maßnahmen gehören verstärkte maritime Überwachung, mehr Unterstützung für Transitstaaten, die beschleunigte Umsetzung des EU-Migrationspakts sowie die Ausarbeitung gemeinsamer Krisenprotokolle. Unternehmen, die Mitarbeiter durch die Region entsenden, müssen mit zusätzlichen Vorreiseprüfungen und neuen Haftungsregeln für Beförderer rechnen.
Christodoulides erklärt beim Gulf Forum in Europa: EU-Präsenz notwendig zur Stabilisierung der Mobilitätskorridore im östlichen Mittelmeerraum
Präsident Nikos Christodoulides erklärte beim Europe Gulf Forum, die EU müsse mehr Ressourcen im östlichen Mittelmeerraum bereitstellen, um Handels-, Energie- und Arbeitswege offen zu halten. Er verband diese Forderung mit Zyperns Bestreben, dem Schengen-Raum beizutreten, sowie mit großen Infrastrukturprojekten, die auf kurzfristig eingesetzte Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sind. Verantwortliche für Mobilität sollten beschleunigte Schengen-Zeitpläne und neue Arbeitserlaubnisregelungen im Blick behalten.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni trifft in Nikosia zu Gesprächen über Zusammenarbeit im Arbeits- und Energiekorridor ein
Einen Tag nach dem Europe Gulf Forum kündigte Zypern an, dass die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am 17. Mai zu einem Besuch kommt, um eine Roadmap zu Energie, Schifffahrt und Arbeitsmobilität zu vereinbaren. Die Gespräche werden ein gegenseitiges Schnellverfahren für Arbeitserlaubnisse von Projektmitarbeitern sowie gemeinsame Lobbyarbeit für IMEC-Zollvorabfertigungszentren umfassen. Unternehmen, die italienisches oder zyprisches Personal im östlichen Mittelmeerraum einsetzen, sollten bis Ende 2026 mit neuen, längerfristigen Visa rechnen.