
Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro signalisierte am 18. Mai 2026, dass seine Regierung bereit ist, das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union an den Flughäfen Lissabon und Faro vorübergehend auszusetzen, falls die Warteschlangen bei der Einwanderung in den sommerlichen Spitzenzeiten erneut außer Kontrolle geraten. Diese öffentliche Warnung ist besonders wichtig für brasilianische Reisende, die die größte Nicht-EU-Reisenden-Gruppe in Portugal darstellen und durch den langwierigen biometrischen Erfassungsprozess für Drittstaatsangehörige überproportional betroffen sind.
Worum es geht: Das im Februar eingeführte EES erfasst Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen von Passagieren beim Ein- und Ausstieg im Schengen-Raum. Obwohl das System Überziehungen verhindern soll, haben sich die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten am Flughafen Lissabon Humberto Delgado verdoppelt, was Airlines wie Ryanair und TAP dazu veranlasst hat, vor dem Juni-Reiseansturm Entlastungen zu fordern. Montenegro erklärte gegenüber Journalisten, eine „vorübergehende Aussetzung der biometrischen Erfassung“ stehe zur Debatte – ähnlich wie die zweitägige Pause zu Ostern, als die Warteschlangen über vier Stunden betrugen.
Auswirkungen auf brasilianische Passagiere und Unternehmen:
• Brasilianer auf Kurzaufenthalten, die Anschlussflüge verpassen, müssen derzeit Umbuchungskosten tragen, die Arbeitgeber nicht erstattet bekommen.
• Vielreisende Führungskräfte müssen bei jeder Grenzüberquerung Fingerabdrücke abgeben, bis die zentrale EU-Datenbank ihr Profil erkennt, was enge Geschäftsverhandlungen stört.
• Familienbesucher berichten, dass minderjährige Kinder ohne Dokumente in manuelle Kontrollspuren verwiesen werden, was die Verzögerungen verschärft.
Operative Maßnahmen: Das Innenministerium kündigt an, bis Mitte Juni 300 zusätzliche Grenzbeamte auszubilden und zehn neue e-Gates in Lissabon zu installieren. Dennoch räumen die Behörden ein, dass EU-Vorschriften eine Aussetzung der biometrischen Erfassung „für begrenzte Zeiträume“ erlauben, um die öffentliche Ordnung und wirtschaftliche Aktivitäten zu schützen. Fluggesellschaften passen die Mindestanschlusszeiten an und empfehlen brasilianischen Reisegruppen, mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Warum das wichtig ist: Ein ständiges Hin und Her bei der EES-Durchsetzung würde Unsicherheit bei der Einhaltung schaffen: Brasilianische Reisende könnten Portugal ohne biometrischen Stempel verlassen, bei der Wiedereinreise nach Spanien aber mit einem „unvollständigen Datensatz“ markiert werden. Sicherheitsteams sollten Mitarbeiter anweisen, Bordkarten und Hotelrechnungen als Nachweis des rechtmäßigen Aufenthalts aufzubewahren, bis das System stabil läuft.
Worum es geht: Das im Februar eingeführte EES erfasst Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen von Passagieren beim Ein- und Ausstieg im Schengen-Raum. Obwohl das System Überziehungen verhindern soll, haben sich die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten am Flughafen Lissabon Humberto Delgado verdoppelt, was Airlines wie Ryanair und TAP dazu veranlasst hat, vor dem Juni-Reiseansturm Entlastungen zu fordern. Montenegro erklärte gegenüber Journalisten, eine „vorübergehende Aussetzung der biometrischen Erfassung“ stehe zur Debatte – ähnlich wie die zweitägige Pause zu Ostern, als die Warteschlangen über vier Stunden betrugen.
Auswirkungen auf brasilianische Passagiere und Unternehmen:
• Brasilianer auf Kurzaufenthalten, die Anschlussflüge verpassen, müssen derzeit Umbuchungskosten tragen, die Arbeitgeber nicht erstattet bekommen.
• Vielreisende Führungskräfte müssen bei jeder Grenzüberquerung Fingerabdrücke abgeben, bis die zentrale EU-Datenbank ihr Profil erkennt, was enge Geschäftsverhandlungen stört.
• Familienbesucher berichten, dass minderjährige Kinder ohne Dokumente in manuelle Kontrollspuren verwiesen werden, was die Verzögerungen verschärft.
Operative Maßnahmen: Das Innenministerium kündigt an, bis Mitte Juni 300 zusätzliche Grenzbeamte auszubilden und zehn neue e-Gates in Lissabon zu installieren. Dennoch räumen die Behörden ein, dass EU-Vorschriften eine Aussetzung der biometrischen Erfassung „für begrenzte Zeiträume“ erlauben, um die öffentliche Ordnung und wirtschaftliche Aktivitäten zu schützen. Fluggesellschaften passen die Mindestanschlusszeiten an und empfehlen brasilianischen Reisegruppen, mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Warum das wichtig ist: Ein ständiges Hin und Her bei der EES-Durchsetzung würde Unsicherheit bei der Einhaltung schaffen: Brasilianische Reisende könnten Portugal ohne biometrischen Stempel verlassen, bei der Wiedereinreise nach Spanien aber mit einem „unvollständigen Datensatz“ markiert werden. Sicherheitsteams sollten Mitarbeiter anweisen, Bordkarten und Hotelrechnungen als Nachweis des rechtmäßigen Aufenthalts aufzubewahren, bis das System stabil läuft.
Quelle: Radio Renascença
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