
Aktuelle Zahlen der tschechischen Ausländerpolizei zeigen, dass zwischen Januar und März 2026 insgesamt 2.701 Fälle illegaler Migration registriert wurden – 174 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Obwohl die absoluten Zahlen für ein Land mit 10,8 Millionen Einwohnern noch moderat sind, stellt der Anstieg um 6,9 Prozent den stärksten Quartalszuwachs seit Aufhebung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen im Jahr 2022 dar.
Überziehungen der Aufenthaltsdauer dominieren weiterhin das Bild: 2.617 Personen (fast 97 Prozent der Gesamtzahl) wurden dabei erwischt, wie sie nach Ablauf ihres Visums oder der visafreien Aufenthaltsdauer in Tschechien lebten oder arbeiteten. Ukrainer, Moldauer und Vietnamesen machten zusammen etwa zwei Drittel dieser Fälle aus. Im Gegensatz dazu wurden nur 84 Migranten bei dem Versuch abgefangen, eine externe Schengen-Außengrenze illegal zu überqueren – hauptsächlich Georgier und Moldauer, die aus Tiflis und Chișinău einreisten.
Den stärksten relativen Anstieg verzeichnete die sogenannte „Transitmigration“ – Menschen, die Tschechien als Durchgangsland nutzen, um nach Deutschland oder Österreich zu gelangen. Hier wurden 90 Fälle registriert, ein Plus von 165 Prozent im Jahresvergleich. Die Polizei berichtet, dass viele der Transitmigranten Russen und Afghanen waren, die zunächst in Kroatien Asyl beantragt hatten und nun per Zug über die Slowakei und Österreich weiter nach Norden reisen.
Die Behörden führen den Anstieg auf eine Mischung verschiedener Faktoren zurück: anhaltender Arbeitskräftemangel, der zu Überziehungen von Visa führt, der Krieg in der Ukraine, der mehr Menschen westwärts treibt, sowie verstärkte Kontrollen an den Straßen im Zusammenhang mit den verlängerten deutschen Binnengrenzkontrollen.
Das Innenministerium erwägt höhere Bußgelder für Arbeitgeber, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen, sowie eine schnellere Datenweitergabe an benachbarte Grenzbehörden. Für Unternehmen lautet die Botschaft klar: Stellen Sie sicher, dass ausländische Mitarbeiter gültige Aufenthaltstitel besitzen und führen Sie genaue Aufzeichnungen über die Schengen-Tage bei kurzfristigen Entsendungen. Logistikunternehmen, die Fahrer durch die tschechisch-österreichischen und tschechisch-deutschen Korridore transportieren, sollten in den kommenden Wochen mit verstärkten Kontrollen rechnen – besonders vor der Sommersaison, wenn der Passagierverkehr stark ansteigt.
Überziehungen der Aufenthaltsdauer dominieren weiterhin das Bild: 2.617 Personen (fast 97 Prozent der Gesamtzahl) wurden dabei erwischt, wie sie nach Ablauf ihres Visums oder der visafreien Aufenthaltsdauer in Tschechien lebten oder arbeiteten. Ukrainer, Moldauer und Vietnamesen machten zusammen etwa zwei Drittel dieser Fälle aus. Im Gegensatz dazu wurden nur 84 Migranten bei dem Versuch abgefangen, eine externe Schengen-Außengrenze illegal zu überqueren – hauptsächlich Georgier und Moldauer, die aus Tiflis und Chișinău einreisten.
Den stärksten relativen Anstieg verzeichnete die sogenannte „Transitmigration“ – Menschen, die Tschechien als Durchgangsland nutzen, um nach Deutschland oder Österreich zu gelangen. Hier wurden 90 Fälle registriert, ein Plus von 165 Prozent im Jahresvergleich. Die Polizei berichtet, dass viele der Transitmigranten Russen und Afghanen waren, die zunächst in Kroatien Asyl beantragt hatten und nun per Zug über die Slowakei und Österreich weiter nach Norden reisen.
Die Behörden führen den Anstieg auf eine Mischung verschiedener Faktoren zurück: anhaltender Arbeitskräftemangel, der zu Überziehungen von Visa führt, der Krieg in der Ukraine, der mehr Menschen westwärts treibt, sowie verstärkte Kontrollen an den Straßen im Zusammenhang mit den verlängerten deutschen Binnengrenzkontrollen.
Das Innenministerium erwägt höhere Bußgelder für Arbeitgeber, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen, sowie eine schnellere Datenweitergabe an benachbarte Grenzbehörden. Für Unternehmen lautet die Botschaft klar: Stellen Sie sicher, dass ausländische Mitarbeiter gültige Aufenthaltstitel besitzen und führen Sie genaue Aufzeichnungen über die Schengen-Tage bei kurzfristigen Entsendungen. Logistikunternehmen, die Fahrer durch die tschechisch-österreichischen und tschechisch-deutschen Korridore transportieren, sollten in den kommenden Wochen mit verstärkten Kontrollen rechnen – besonders vor der Sommersaison, wenn der Passagierverkehr stark ansteigt.
Quelle: 420on.cz
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