
Geschäfts- und Freizeitreisende, die mehrtägige Reisen durch die Länder am Arabischen Golf planen, sind ihrem Ziel einer reibungslosen Mobilität einen Schritt näher gekommen: Die sechs Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) haben bestätigt, dass bis Ende 2026 ein einheitliches Touristenvisum eingeführt wird. Am 21. Mai 2026 wurde das „GCC Grand Tours Visa“ vorgestellt, das berechtigten Staatsangehörigen die Einreise nach Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) mit nur einer Genehmigung ermöglicht – angelehnt an das Schengen-System Europas.
Das Visum wird online und bei Ankunft für Bürger von rund 80 Ländern ausgestellt, die Bearbeitungsgebühr soll etwa 100 US-Dollar betragen. Jeder Aufenthalt kann bis zu 30 Tage dauern, das Visum selbst ist ein Jahr gültig und erlaubt mehrfache Einreisen über Flughäfen und Landgrenzen des GCC. Während Gesundheitsversicherungs- und Unterkunftsnachweise weiterhin von den einzelnen Staaten geregelt werden, kündigte das GCC-Sekretariat eine spezielle mobile App für September an, die den aktuellen Visastatus anzeigt und digitale Einreisestempel speichert.
Für die VAE – bereits das verkehrsreichste Luftfahrtdrehkreuz der Region – wird das einheitliche Visum voraussichtlich den Transit-Tourismus und Geschäftsreisen weiter ankurbeln. Hotelketten und Destination-Management-Unternehmen in Dubai und Abu Dhabi arbeiten bereits eng mit Partnern in Riad, Maskat und Doha zusammen und rechnen mit einem Anstieg der Besucherzahlen innerhalb des GCC um 25 Prozent. Mobilitätsteams multinationaler Unternehmen sollten ihre grenzüberschreitenden Projektpläne und Vertriebstouren an das neue System anpassen, um von weniger Konsularformalitäten und der Möglichkeit zu profitieren, Personal über die günstigste Flugverbindung oder den optimalen Meeting-Standort ohne zusätzlichen Aufwand zu leiten.
Auf operativer Ebene müssen Einwanderungsbehörden, Flughäfen und Grenzkontrollen ihre Systeme auf einen gemeinsamen Barcode und eine zentrale Watchlist-Datenbank umstellen. Pilotprojekte starten im vierten Quartal 2026 an den Flughäfen Dubai International (DXB), King Khalid (RUH) und Muscat International (MCT). Arbeitgeber sollten ihre reisenden Mitarbeiter anweisen, den Antrag mindestens zwei Wochen vor der ersten Reise zu stellen, bis sich die Bearbeitungszeiten eingependelt haben.
Das Grand Tours Visa ist Teil einer umfassenderen Initiative zur wirtschaftlichen Integration – neben dem gemeinsamen Schienennetz und der Interoperabilität digitaler Zahlungssysteme – mit dem Ziel, die Tourismuseinnahmen innerhalb des GCC bis 2030 auf 130 Milliarden US-Dollar zu verdreifachen. Für globale Mobilitätsmanager lautet die wichtigste Botschaft: Aus sechs Visa wird eins, was Kosten, Compliance-Aufwand und Risiken bei Reisen oder Einsätzen im Golfraum deutlich reduziert.
Das Visum wird online und bei Ankunft für Bürger von rund 80 Ländern ausgestellt, die Bearbeitungsgebühr soll etwa 100 US-Dollar betragen. Jeder Aufenthalt kann bis zu 30 Tage dauern, das Visum selbst ist ein Jahr gültig und erlaubt mehrfache Einreisen über Flughäfen und Landgrenzen des GCC. Während Gesundheitsversicherungs- und Unterkunftsnachweise weiterhin von den einzelnen Staaten geregelt werden, kündigte das GCC-Sekretariat eine spezielle mobile App für September an, die den aktuellen Visastatus anzeigt und digitale Einreisestempel speichert.
Für die VAE – bereits das verkehrsreichste Luftfahrtdrehkreuz der Region – wird das einheitliche Visum voraussichtlich den Transit-Tourismus und Geschäftsreisen weiter ankurbeln. Hotelketten und Destination-Management-Unternehmen in Dubai und Abu Dhabi arbeiten bereits eng mit Partnern in Riad, Maskat und Doha zusammen und rechnen mit einem Anstieg der Besucherzahlen innerhalb des GCC um 25 Prozent. Mobilitätsteams multinationaler Unternehmen sollten ihre grenzüberschreitenden Projektpläne und Vertriebstouren an das neue System anpassen, um von weniger Konsularformalitäten und der Möglichkeit zu profitieren, Personal über die günstigste Flugverbindung oder den optimalen Meeting-Standort ohne zusätzlichen Aufwand zu leiten.
Auf operativer Ebene müssen Einwanderungsbehörden, Flughäfen und Grenzkontrollen ihre Systeme auf einen gemeinsamen Barcode und eine zentrale Watchlist-Datenbank umstellen. Pilotprojekte starten im vierten Quartal 2026 an den Flughäfen Dubai International (DXB), King Khalid (RUH) und Muscat International (MCT). Arbeitgeber sollten ihre reisenden Mitarbeiter anweisen, den Antrag mindestens zwei Wochen vor der ersten Reise zu stellen, bis sich die Bearbeitungszeiten eingependelt haben.
Das Grand Tours Visa ist Teil einer umfassenderen Initiative zur wirtschaftlichen Integration – neben dem gemeinsamen Schienennetz und der Interoperabilität digitaler Zahlungssysteme – mit dem Ziel, die Tourismuseinnahmen innerhalb des GCC bis 2030 auf 130 Milliarden US-Dollar zu verdreifachen. Für globale Mobilitätsmanager lautet die wichtigste Botschaft: Aus sechs Visa wird eins, was Kosten, Compliance-Aufwand und Risiken bei Reisen oder Einsätzen im Golfraum deutlich reduziert.
Quelle: Atlas Guide