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Kanada aktualisiert Ebola-Grenzmaßnahmen: Visasuspendierungen und 21-tägige Quarantäne verlängert

Juni 12, 2026
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Kanada aktualisiert Ebola-Grenzmaßnahmen: Visasuspendierungen und 21-tägige Quarantäne verlängert
Im wöchentlichen Einwanderungsbulletin bestätigte Crown World Mobility, dass Kanadas vorübergehende Grenzbeschränkungen als Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weiterhin gelten und bis zum 29. August 2026 verlängert wurden. Gemäß einer Notfallverordnung der Public Health Agency of Canada sind Einwanderungsdokumente – darunter vorübergehende Aufenthaltsvisa, elektronische Reisegenehmigungen (eTAs) und sogar bestätigte Visa für dauerhafte Aufenthaltsberechtigte – für Antragsteller mit Wohnsitz in der DR Kongo, Uganda oder Südsudan ausgesetzt. Reisende jeglicher Nationalität, die sich in den letzten 21 Tagen in den betroffenen Ländern aufgehalten haben, dürfen zwar weiterhin nach Kanada einreisen, müssen jedoch bei fehlenden Symptomen eine überwachte dreiwöchige Quarantäne absolvieren. Personen mit Symptomen werden direkt in ausgewiesene Isolierstationen gebracht. Die Maßnahmen, die auf dem Quarantänegesetz basieren, wurden erstmals am 27. Mai eingeführt und werden im Juni-Mobilitätsbericht der Regierung besonders hervorgehoben, da die Fußball-Weltmeisterschaft die Einreisemengen erhöht. Unternehmen mit globaler Mobilität sollten beachten, dass die Bearbeitung von Anträgen aus den drei Hochrisikoländern derzeit ausgesetzt ist; Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Niederlassungen in Kinshasa, Kampala oder Juba versetzen wollen, müssen ihre Projektpläne überdenken. Flugbesatzungen und medizinisches Hilfspersonal erhalten weiterhin begrenzte Ausnahmen, müssen jedoch einen negativen PCR-Test vorweisen, der innerhalb von 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Einwanderungsanwälte warnen, dass ausgesetzte Anträge nicht automatisch nach Ablauf der Verordnung weiterbearbeitet werden; Antragsteller könnten aufgefordert werden, aktualisierte medizinische Untersuchungen und polizeiliche Führungszeugnisse vorzulegen. Unternehmen mit globaler Präsenz sollten daher zusätzliche Kosten für die Aktualisierung von Dokumenten einplanen und vorübergehende Remote-Arbeitslösungen für betroffene Mitarbeiter in Betracht ziehen. Obwohl das allgemeine Risiko für Kanadier gering bleibt, halten die Behörden den strengen Ansatz angesichts des Zustroms internationaler Besucher zur FIFA-Weltmeisterschaft für gerechtfertigt. Die Public Health Agency wird die epidemiologische Lage Mitte Juli erneut bewerten.
Quelle: Crown World Mobility

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