
Spät am 30. Mai 2026 hat die kanadische Gesundheitsbehörde eine Notfallverordnung erlassen, die die strengsten Grenzkontrollen seit der COVID-19-Pandemie einführt. Ab 23:59 Uhr ET am 30. Mai und mindestens bis zum 29. August müssen alle Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder Südsudan aufgehalten haben, bei der Ankunft eine Gesundheitsprüfung durchlaufen und eine verpflichtende 21-tägige Quarantäne absolvieren. Reisende, die Symptome des derzeit in Zentralafrika kursierenden Bundibugyo-Virus zeigen, werden direkt in Krankenhaus-Isolationseinheiten gebracht.
Die Regierung geht noch einen Schritt weiter und setzt vorübergehend bereits ausgestellte Einwanderungsdokumente – darunter temporäre Aufenthaltsvisa, elektronische Reisegenehmigungen und dauerhafte Aufenthaltsvisa – für Bewohner der drei Länder aus. Rund 24.000 Akten sind betroffen, und die Bearbeitung neuer Anträge wird für 90 Tage ausgesetzt. Ausnahmen gelten für Luft- und Schiffsbesatzungen, akkreditierte Diplomaten, Mitglieder der kanadischen Streitkräfte sowie ausgewählte medizinische Hilfskräfte, doch auch diese Gruppen müssen sich selbst überwachen und täglich melden.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern, die in Bergbau-, Ingenieur- und NGO-Projekten in der betroffenen Region rotieren, stellen die neuen Maßnahmen eine sofortige logistische Herausforderung dar. Projektleiter müssen zusätzliche drei Wochen bezahlten Urlaub oder Homeoffice in die Reisepläne einrechnen, und Notfallpläne für ausländische Mitarbeiter, die kurzfristig nicht mehr nach Kanada einreisen können, sind erforderlich. Personalabteilungen sollten die Reisepässe und Reiseverläufe der Mitarbeiter prüfen, um Personen zu identifizieren, die unbeabsichtigt die neue Kontrollregelung auslösen könnten, etwa bei Transitflügen über Drehkreuze wie Addis Abeba oder Istanbul.
Einwanderungsrechtliche Berater warnen zudem, dass die pauschale Aussetzung der Visa die Zeitpläne für dauerhafte Versetzungen erheblich verzögern könnte. Arbeitgeber, die Talente aus den betroffenen Ländern sponsern, sollten mit monatelangen Verzögerungen rechnen und vorübergehende Homeoffice-Lösungen oder Einsätze in Drittstaaten in Betracht ziehen. Die Gesundheitsbehörde deutet an, dass die Verordnung verlängert werden könnte, falls die Weltgesundheitsorganisation die Risikobewertung anhebt, weshalb eine vorsorgliche Budgetplanung bis zum vierten Quartal 2026 ratsam ist.
Kurzfristig sollten Reisende einen Nachweis über eine geeignete Unterkunft für die Quarantäne sichern und kontaktlose Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten für die 21-tägige Dauer organisieren. Fluggesellschaften, die die Einhaltung der Vorschriften nicht überprüfen, drohen Bußgelder von bis zu 1 Million CAD gemäß dem Quarantänegesetz, und einzelne Reisende riskieren dieselben Strafen oder bis zu drei Jahre Haft bei Verstößen. Unternehmen wird daher empfohlen, sorgfältige Aufzeichnungen über Gesundheitschecks vor der Abreise, Routen und Quarantänepläne für alle notwendigen Einreisen im Sommer zu führen.
Die Regierung geht noch einen Schritt weiter und setzt vorübergehend bereits ausgestellte Einwanderungsdokumente – darunter temporäre Aufenthaltsvisa, elektronische Reisegenehmigungen und dauerhafte Aufenthaltsvisa – für Bewohner der drei Länder aus. Rund 24.000 Akten sind betroffen, und die Bearbeitung neuer Anträge wird für 90 Tage ausgesetzt. Ausnahmen gelten für Luft- und Schiffsbesatzungen, akkreditierte Diplomaten, Mitglieder der kanadischen Streitkräfte sowie ausgewählte medizinische Hilfskräfte, doch auch diese Gruppen müssen sich selbst überwachen und täglich melden.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern, die in Bergbau-, Ingenieur- und NGO-Projekten in der betroffenen Region rotieren, stellen die neuen Maßnahmen eine sofortige logistische Herausforderung dar. Projektleiter müssen zusätzliche drei Wochen bezahlten Urlaub oder Homeoffice in die Reisepläne einrechnen, und Notfallpläne für ausländische Mitarbeiter, die kurzfristig nicht mehr nach Kanada einreisen können, sind erforderlich. Personalabteilungen sollten die Reisepässe und Reiseverläufe der Mitarbeiter prüfen, um Personen zu identifizieren, die unbeabsichtigt die neue Kontrollregelung auslösen könnten, etwa bei Transitflügen über Drehkreuze wie Addis Abeba oder Istanbul.
Einwanderungsrechtliche Berater warnen zudem, dass die pauschale Aussetzung der Visa die Zeitpläne für dauerhafte Versetzungen erheblich verzögern könnte. Arbeitgeber, die Talente aus den betroffenen Ländern sponsern, sollten mit monatelangen Verzögerungen rechnen und vorübergehende Homeoffice-Lösungen oder Einsätze in Drittstaaten in Betracht ziehen. Die Gesundheitsbehörde deutet an, dass die Verordnung verlängert werden könnte, falls die Weltgesundheitsorganisation die Risikobewertung anhebt, weshalb eine vorsorgliche Budgetplanung bis zum vierten Quartal 2026 ratsam ist.
Kurzfristig sollten Reisende einen Nachweis über eine geeignete Unterkunft für die Quarantäne sichern und kontaktlose Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten für die 21-tägige Dauer organisieren. Fluggesellschaften, die die Einhaltung der Vorschriften nicht überprüfen, drohen Bußgelder von bis zu 1 Million CAD gemäß dem Quarantänegesetz, und einzelne Reisende riskieren dieselben Strafen oder bis zu drei Jahre Haft bei Verstößen. Unternehmen wird daher empfohlen, sorgfältige Aufzeichnungen über Gesundheitschecks vor der Abreise, Routen und Quarantänepläne für alle notwendigen Einreisen im Sommer zu führen.
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