Chinas neues Ein- und Ausreise-Dekret verleiht Behörden weitreichende Befugnisse zur Einreiseverweigerung
Canberra startet umfassende Migrationsreform zur Begrenzung der Nettozuwanderung aus dem Ausland
Spanien drängt die EU, Rückführungs- und Asylverfahren bei künftigen Migrationskrisen zu beschleunigen
Neueste Nachrichten
IRCC führt gezielte Express-Entry-Auslosung für leitende Manager durch, CRS-Grenzwert sinkt auf 389
IRCC lud am 16. September 2026 insgesamt 250 Führungskräfte zur Bewerbung um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung im Rahmen einer kategorie-basierten Express-Entry-Auslosung ein und setzte dabei überraschend niedrige CRS-Grenze von 389 fest. Dieser Schritt bietet Arbeitgebern einen schnelleren Weg, Spitzenkräfte zu halten, und zeigt IRCCs Absicht, gezielte Auslosungen weiterhin zur gezielten Deckung spezifischer Arbeitsmarktbedürfnisse einzusetzen.
Kanada macht Fortschritte auf dem Weg zum ersten assoziierten Mitglied der EU und verspricht reibungslose Mobilität
Premierminister Mark Carney begrüßt das Angebot der EU, Kanada als erstes assoziiertes Mitglied aufzunehmen. Dieser Status könnte nahezu gegenseitige Arbeits- und Aufenthaltsrechte sowie eine beschleunigte Einreise für Geschäftsreisende ermöglichen. Der Vorschlag würde die Wartezeiten für Genehmigungen drastisch verkürzen, die Compliance-Kosten für multinationale Unternehmen senken und Kanadas Mobilitätsoptionen über die USA hinaus erweitern. Die Verhandlungen beginnen sofort, ein Rahmenabkommen könnte bereits 2027 stehen.
Usbekistan gewährt indischen Reisenden mit bestimmten ausländischen Visa eine 30-tägige visumfreie Einreise
Ab sofort können Inder, die bereits gültige Mehrfacheinreise-Visa für die USA, Großbritannien, den Schengen-Raum, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan oder Südkorea besitzen, bis zu 30 Tage visumfrei in Usbekistan bleiben. Dieses Verfahren erspart die Beantragung von Einladungsschreiben und soll den Tourismus sowie kurzfristige Geschäftsreisen fördern, während strenge Regeln für Weiterreisetickets und Überziehungen weiterhin gelten. Mobilitätsmanager sollten ihre Checklisten für Reisende entsprechend aktualisieren, um die Einhaltung sicherzustellen.
Techniksicherheitsbedenken führen zu neuen Reisebeschränkungen, warnen chinesische Beamte
ABC News hebt hervor, wie Chinas neue Grenzregeln Ausreiseverbote und Visaverweigerungen mit Verstößen gegen Technologietransfervorschriften verknüpfen und damit Pekings Entschlossenheit unterstreichen, den Fluss sensiblen Know-hows streng zu kontrollieren. Die neuen Bestimmungen erhöhen die Compliance-Anforderungen für Unternehmen, die Talente nach China bringen oder ausführen, und könnten die gemeinsame Forschung und Entwicklung sowie Geschäftsabschlüsse in Hightech-Branchen verlangsamen.
Flüge in den VAE von neuer Welle an Ausfällen und Verspätungen betroffen, da Spannungen im Golf anhalten
Gulf News berichtet, dass am 17. September dutzende Flüge an den Flughäfen Dubai und Sharjah gestrichen oder verspätet waren, während Abu Dhabi weitgehend unbeeinträchtigt blieb. Die Flugstörungen stehen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt zwischen den USA und Iran, steigenden Treibstoffkosten und anhaltenden Sperrungen von Flugrouten. Geschäftsreisenden wird empfohlen, die Informationen der Fluggesellschaften genau zu verfolgen und ihre Reisepläne flexibel zu gestalten.
Backpacker-Abstimmung erzürnt Landwirte und Hoteliers, da Regierung die Verlängerungsplätze drastisch kürzt
Die Begrenzung der zweiten und dritten Working-Holiday-Visumsjahre sowie die Einführung eines Losverfahrens haben bei Landwirten und Tourismusbetrieben für heftigen Widerstand gesorgt, da sie befürchten, dass dadurch wichtige Arbeitskräfte fehlen werden. Arbeitgeber müssen ihre Personalplanung für Ernte- und Gastronomiebereiche überdenken, da das auf Zufall basierende System die bewährten Routen der Backpacker erheblich durcheinanderbringen könnte.
Nachtstreik der Fluglotsen legt über 40 Flüge am Flughafen Brüssel Süd Charleroi lahm
Ein überraschender nächtlicher Streik der Skeyes-Fluglotsen legte den Flughafen Brüssel Süd Charleroi von spät am 16. September bis früh am 17. September lahm, wodurch über vierzig Flüge – hauptsächlich Ryanair-Verbindungen – gestrichen wurden. Zudem kündigten die Streikenden nächtliche Arbeitsniederlegungen bis zum 10. Oktober an. Die Aktion, ausgelöst durch einen Tarifkonflikt und Widerstand gegen ein Fernsteuerungsturm-Projekt, droht weiterhin Geschäftsreisende zu beeinträchtigen und wirft Fragen zur Modernisierung des belgischen Luftverkehrs auf.
Zypernweite Streiks im öffentlichen Dienst kurz vor Beginn abgesagt – Störungen bei Einwanderungs- und anderen wichtigen Dienstleistungen abgewendet
Ein landesweiter Streik der stundenweise beschäftigten Beschäftigten im öffentlichen Dienst, der für den 17. September geplant war, wurde nach direkten Gesprächen mit dem Präsidenten in letzter Minute ausgesetzt. Die Einwanderungsschalter, Krankenhäuser und Strandrettungsdienste arbeiteten daher normal weiter. Die Gewerkschaften haben ihren Streik jedoch nur pausiert, nicht abgesagt, und planen neue Verhandlungen am 28. September. Teams für globale Mobilität sollten weiterhin Notfallpläne bereithalten, falls die Arbeitsniederlegung wieder aufgenommen wird.
Konservative im Europäischen Parlament drohen mit Einfrieren des EU-Marokko-Abkommens wegen Masseneinreise in Ceuta
Eine rechtsgerichtete Mehrheit im Europäischen Parlament stimmte am 17. September dafür, zu warnen, dass das EU-Marokko-Assoziationsabkommen ausgesetzt werden könnte, falls Rabat nicht bei der Eindämmung der Massenübertritte nach Ceuta hilft. Die Resolution, die auch die spanische Handhabung des Zustroms im Juli kritisiert, erhöht den politischen Druck, der sich auf Handelsbedingungen, Visa und Wartezeiten an den Grenzen für Unternehmen zwischen Spanien und Nordafrika auswirken könnte.
Finnland richtet MARSEC EU 26 aus, um die Unterwasserinfrastruktur der Ostsee zu schützen
Die EU-weite Übung zur maritimen Sicherheit MARSEC EU 26 läuft derzeit in Finnland (15.–17. September). Unter der Leitung der finnischen Grenzschutzbehörde werden gemeinsame Reaktionen auf Sabotageakte an baltischen Unterwasserpipelines und Kabeln geprobt. Dabei kommen auch Live-Schiffsüberprüfungen und ein Informationsaustausch zwischen 14 Mitgliedstaaten zum Einsatz. Die Übung unterstützt die bevorstehenden EU-Vorschriften zur Kabelsicherheit und verdeutlicht die Abhängigkeit der Unternehmen von einer widerstandsfähigen maritimen Infrastruktur.
EU gewährt Frankreich Spielraum bei biometrischen Ein- und Ausreisekontrollen im Schengen-Raum zur Entlastung der Grenzschlangen
Brüssel toleriert vorübergehend eine lockere Anwendung des neuen Schengen-Ein- und Ausreisesystems und erlaubt Frankreich, die verpflichtende biometrische Erfassung während Spitzenzeiten auszusetzen. Dieser Schritt verhindert kurzfristige Engpässe an den Kanalkreuzungen und Pariser Flughäfen, erhöht jedoch den Druck auf Paris, die vollständigen EES-Standards einzuhalten. Geschäftsreisende gewinnen vorerst Zeit, doch Unternehmen sollten weiterhin mit unvorhersehbaren Bearbeitungszeiten rechnen, bis die volle Compliance erreicht ist.
Rechte Proteste rücken Kanalüberquerungen im Vereinigten Königreich wieder in den Fokus
Maskierte rechtsextreme Aktivisten blockierten diesen Monat kurzzeitig Dover und Portsmouth und hielten damit die Debatte um die Migration per Kleinboot trotz eines Rückgangs der Ankünfte um 44 % im Jahresvergleich aufrecht. Regierungszahlen zeigen, dass die Nettozuwanderung insgesamt fast halbiert wurde, doch die öffentliche Besorgnis bleibt hoch. Die Proteste verdeutlichen, wie Wahrnehmung statt Fakten die Grenzpolitik im Vereinigten Königreich prägt – ein Aspekt, den Experten für globale Mobilität und Reisemanagement genau beobachten sollten.
5.600 neue Staatsbürger begrüßt: Irland veranstaltet größte Einbürgerungszeremonie aller Zeiten
Irland verlieh am 17. September bei Zeremonien in Dublin 5.600 Migranten die Staatsbürgerschaft – die höchste Zahl an einem einzigen Tag. Die Veranstaltung verdeutlichte sowohl Irlands anhaltende Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften als auch die Pläne der Regierung, die Einbürgerungsregeln zu verschärfen: Die Aufenthaltsdauer soll auf acht Jahre verlängert und zusätzlich Bürgerkunde- sowie Einkommensprüfungen eingeführt werden. Mobility-Manager sollten sich auf längere Bindungsfristen bei künftigen Einstellungen einstellen und gleichzeitig neu eingebürgerte Mitarbeitende dabei unterstützen, ihre erweiterten Mobilitätsmöglichkeiten innerhalb der EU optimal zu nutzen.
Weniger Migranten erreichen Italien 2026 über das Meer, doch Ertrinkungsfälle steigen, warnt IOM
IOM meldet: In diesem Jahr erreichten nur 21.000 Menschen Italien über das Meer – halb so viele wie im Vorjahr. Dennoch starben fast 1.000 auf der zentralen Mittelmeerroute. Dieses Missverhältnis verdeutlicht, dass die Fluchtbewegungen zwar abnehmen, aber gefährlicher werden, und erhöht den Druck auf Rom, legale Migrationswege auszubauen. Programme zur Unternehmensmobilität sollten mögliche regulatorische oder operative Änderungen an italienischen Häfen genau beobachten.
Polen führt ab dem 2. Oktober wieder Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen im Schengen-Raum ein
Polen hat die Europäische Kommission offiziell darüber informiert, dass es ab dem 2. Oktober 2026 bis zum 30. März 2027 wieder Kontrollen an den Binnengrenzen zu Deutschland und Litauen einführen wird. Dieser Schritt, der mit anhaltendem Migrationsdruck begründet wird, bedeutet, dass Reisende und Frachtunternehmen mit Stichprobenkontrollen und möglichen Verzögerungen an wichtigen Grenzübergängen rechnen müssen. Unternehmen, die Personal oder Waren über diese Grenzen transportieren, sollten zusätzliche Reisezeit einplanen und sicherstellen, dass alle Reisenden gültige Ausweisdokumente mitführen.
USA erteilt eingeschränkte Visa für hochrangige iranische Beamte zur Teilnahme an der UN-Versammlung in New York
Trotz des andauernden Kriegs hat Washington befristete Visa für den iranischen Präsidenten und Außenminister genehmigt, damit sie an der nächsten Woche stattfindenden UN-Generalversammlung teilnehmen können. Dieser Schritt erfüllt die völkerrechtlichen Verpflichtungen der USA, hält die Delegation jedoch unter strengen Reise- und Kaufbeschränkungen, was signalisiert, dass umfassendere Sanktionserleichterungen oder wirtschaftliche Zusammenarbeit weiterhin ausgeschlossen sind.
Österreich führt bis März 2027 wieder Grenzkontrollen im Inland wegen Sicherheitsbedenken ein
Österreich hat ab dem 16. September 2026 bis zum 15. März 2027 wieder Kontrollen an seinen Land- und Flussgrenzen zu der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien eingeführt. Als Gründe werden irreguläre Migration und umfassendere Sicherheitsbedrohungen genannt. Geschäftsreisende und Pendler sollten mehr Zeit einplanen und ihre Ausweise bereithalten, während Lieferkettenmanager ihre Lieferpläne überprüfen sollten. Dieser Schritt verdeutlicht den anhaltenden Druck auf den Schengen-Freizügigkeitsraum und signalisiert, dass die seit 2015 eingeführten temporären Kontrollen zunehmend dauerhaft werden.