Regierung plant Abschaffung der Passagierobergrenze von 32 Millionen am Flughafen Dublin
Britin gesteht Menschenhandel am Flughafen Dublin
Gesundheitsmitarbeiter gesteht Menschenhandelsvorwurf am Flughafen Dublin
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Taoiseach betont: Gemeinsamer Reisebereich, nicht die Landgrenze, entscheidend zur Schließung von Asylschlupflöchern nach Anschlag in Belfast
Nach einem aufsehenerregenden Messerangriff in Belfast, der die Debatte über irreguläre Migration neu entfachte, lehnte Taoiseach Micheál Martin Forderungen nach physischen Grenzkontrollen ab. Stattdessen forderte er Großbritannien und Irland auf, die Asylverfahren innerhalb des Gemeinsamen Reisegebiets besser aufeinander abzustimmen. Eine engere Echtzeit-Datenaustausch und möglicherweise verstärkte, nachrichtendienstlich gesteuerte Kontrollen von Reisenden werden in den kommenden Monaten voraussichtlich Pendler und Geschäftsreisende über die Grenze hinweg betreffen.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft – Irische Arbeitgeber werden aufgefordert, Mobilitätsprogramme zu überprüfen
Der neue Migrations- und Asylpakt der EU trat am 12. Juni 2026 in Kraft. Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, ist das Land an zentrale Kapitel zu Asyl und Datenaustausch gebunden und hat eine Taskforce ins Leben gerufen, um das nationale Recht anzupassen. Unternehmen sehen sich strengeren Fristen bei der Integration von Schutzberechtigten gegenüber und müssen ihre Entsendungsrichtlinien überprüfen, da die Lastenverteilung und verschärfte Rückführungsregeln greifen.
Großbritannien startet verschärfte Einwanderungskontrollen in Nordirland und erhöht den Druck auf Reisende zwischen Irland und Großbritannien im Rahmen des Gemeinsamen Reisegebiets (CTA)
Das britische Innenministerium wird zusätzliche Ressourcen in die Operation Gull investieren und die Ausweiskontrollen auf den Verbindungen zwischen Nordirland und der Republik Irland verschärfen, um irreguläre Migration innerhalb des Gemeinsamen Reisegebiets zu verhindern. Nicht-irische Beschäftigte, die regelmäßig die Grenze zur Arbeit überqueren, müssen künftig mit einer höheren Kontrollwahrscheinlichkeit rechnen, was für Arbeitgeber eine doppelte Einhaltung der irischen und britischen Einwanderungsbestimmungen unerlässlich macht.
Großbritannien verschärft Einwanderungsrazzien in Nordirland – Gemeinsamer Reiseverkehr steht erneut im Fokus
Das britische Innenministerium wird die Kontrollen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze in Nordirland verschärfen, um den Missbrauch des Gemeinsamen Reisegebiets einzudämmen. Dublin befürwortet eine engere Zusammenarbeit, sorgt sich jedoch um mögliche Auswirkungen auf die offene Grenze. Unternehmen, die Mitarbeiter auf der Insel versetzen, müssen ihre Compliance verstärken, da Stichprobenkontrollen in Bussen, an Arbeitsplätzen und bei Transportunternehmen zunehmen.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft: Irland muss Grenzkontrollen und Asylverfahren beschleunigen
Der Migrations- und Asylpakt der EU – seit dem 12. Juni in Kraft – verpflichtet Irland, biometrische Kontrollen bei irregulären Ankünften innerhalb einer Woche abzuschließen und Asylentscheidungen zu beschleunigen. Während reguläre Geschäftsreisende nicht betroffen sind, müssen Arbeitgeber sich auf eine schnellere Durchsetzung gegen Überzieher einstellen und zu einem neuen Solidaritätsmechanismus für Umsiedlungen oder Finanzierungen beitragen.
Irland führt ab 15. Juni Visapflicht für Staatsangehörige von Nicaragua, Saint Kitts und Nevis sowie Saint Lucia ein
Ab dem 15. Juni 2026 müssen Staatsangehörige von Nicaragua, Saint Kitts und Nevis sowie Saint Lucia vor der Reise ein irisches Visum beantragen. Diese Änderung bringt die irischen Bestimmungen in Einklang mit der britischen Politik, um Missbrauch des Gemeinsamen Reisegebiets zu verhindern, und könnte die Vorlaufzeiten für Personalwechsel oder Schulungsbesuche aus der Karibik und Mittelamerika verlängern.
Taoiseach betont: Bessere Asylkoordination statt Grenzkontrollen nach Anschlag in Belfast entscheidend
Nach einer aufsehenerregenden Messerattacke in Belfast, bei der ein Asylbewerber beteiligt war, der aus Dublin angereist war, betonte Taoiseach Micheál Martin, dass harmonisierte Asylverfahren und Datenaustausch – und nicht neue Grenzkontrollen – notwendig sind, um den Common Travel Area zu schützen. Die geplanten Gespräche zwischen Großbritannien und Irland werden sich auf den Austausch biometrischer Daten und gemeinsame Nachrichtendienstzellen konzentrieren.