
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 24. Juni 2026 seine Reisehinweise für die Vereinigten Arabischen Emirate stillschweigend aktualisiert und erklärt, dass es „nicht mehr generell von allen Reisen außer unbedingt notwendigen in die VAE abrät“. Die bisherige Warnung war im März angesichts der angespannten regionalen Lage eingeführt worden und hatte die Genehmigung von Geschäftsreisen sowie den Versicherungsschutz für britische Unternehmen erschwert. Versicherer schließen Ziele mit einem „Amber“-Status des FCDO in der Regel von Standard-Geschäftsreisepolicen aus, was Risikomanager dazu zwang, teure Sonderversicherungen abzuschließen oder Dienstreisen nach Dubai und Abu Dhabi zu verschieben. Mit der Herabstufung gelten nun wieder die üblichen Versicherungsbedingungen, was den Weg für nachgeholte Vorstandssitzungen, Kundenevents und Projektprüfungen im dritten Quartal frei macht. Das FCDO warnt jedoch weiterhin vor der unvorhersehbaren Sicherheitslage in der Region und empfiehlt Reisenden, Notfallpläne bereitzuhalten. Britische Unternehmen mit im Ausland lebenden Mitarbeitern in den VAE wird geraten, eine Notfall-Evakuierungsversicherung beizubehalten und die lokalen Medien auf mögliche Eskalationen zu beobachten. Reiseveranstalter melden einen sprunghaften Anstieg der Buchungen von London nach Dubai innerhalb weniger Stunden nach der Aktualisierung, begünstigt durch attraktive Sommerangebote von Emirates und British Airways.
Quelle: UK FCDO