
Indiens Außenministerium (MEA) hat umfassende Änderungen der Passverordnung von 1980 angekündigt, die ab dem 1. Juli 2026 die Gebühren für alle passbezogenen Dienstleistungen erhöhen. Ein Standard-Erwachsenenpass mit 36 Seiten wird künftig 2.500 ₹ kosten (statt bisher 1.500 ₹), während die beschleunigte Tatkaal-Option auf 5.000 ₹ steigt. Größere 60-seitige Pässe kosten in der normalen Kategorie 3.500 ₹ und unter Tatkaal 6.000 ₹. Auch die Gebühren für Minderjährige, Ersatzpässe, polizeiliche Führungszeugnisse und Global Entry-Überprüfungen wurden angepasst.
Das MEA begründet die Erhöhung damit, dass die Preise seit 2012 unverändert geblieben sind, obwohl das Passport Seva-Netzwerk von 77 auf über 1.000 Passport Seva Kendras (PSKs) und Postamt-PSKs gewachsen ist. Die höheren Gebühren seien notwendig, um die Einführung biometrischer E-Pässe und neue Datensicherheitsinfrastrukturen zu finanzieren. Beamte weisen darauf hin, dass Indien im Geschäftsjahr 2025-26 13,8 Millionen Pässe ausgestellt hat – ein Anstieg von 66 % innerhalb eines Jahrzehnts – während die Servicegebühren mit den steigenden Technologie- und Inflationskosten nicht Schritt gehalten haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität gelten die Änderungen sofort: Visaanträge, Global Entry-Hintergrundprüfungen, polizeiliche Führungszeugnisse aus dem Ausland und Reisepakete für Mitarbeiter müssen ab dem kommenden Montag mit den neuen Gebühren eingereicht werden. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitätsbudgets anpassen und die MEA-Veröffentlichung an Mitarbeiter mit anstehenden Passverlängerungen weiterleiten. Vielreisende werden empfohlen, Tatkaal-Termine noch diese Woche zu buchen, um die höheren Gebühren zu vermeiden.
Indische Auslandsvertretungen wurden angewiesen, die Gebühren in der jeweiligen Landeswährung zum Rupie-Äquivalent zu erheben. Notfallzertifikate bleiben innerhalb Indiens kostenlos, kosten an Botschaften jedoch künftig 15 US-Dollar. Das MEA stellte zudem klar, dass der Pass ein „Reisedokument und kein Staatsbürgerschaftsnachweis“ sei – eine wichtige Unterscheidung für Compliance-Teams, die mit Mitarbeitern mit doppelter Staatsbürgerschaft arbeiten.
Praktisch werden die höheren Auslagen durch die bevorstehende landesweite Einführung chipgestützter E-Pässe und mehr digitaler Selbstbedienungskioske ausgeglichen, die Geschäftsreisenden schnellere Grenzabfertigungen versprechen. Multinationale Unternehmen sollten ihre Intranet-Reiseseiten und Spesenrichtlinien entsprechend aktualisieren.
Das MEA begründet die Erhöhung damit, dass die Preise seit 2012 unverändert geblieben sind, obwohl das Passport Seva-Netzwerk von 77 auf über 1.000 Passport Seva Kendras (PSKs) und Postamt-PSKs gewachsen ist. Die höheren Gebühren seien notwendig, um die Einführung biometrischer E-Pässe und neue Datensicherheitsinfrastrukturen zu finanzieren. Beamte weisen darauf hin, dass Indien im Geschäftsjahr 2025-26 13,8 Millionen Pässe ausgestellt hat – ein Anstieg von 66 % innerhalb eines Jahrzehnts – während die Servicegebühren mit den steigenden Technologie- und Inflationskosten nicht Schritt gehalten haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität gelten die Änderungen sofort: Visaanträge, Global Entry-Hintergrundprüfungen, polizeiliche Führungszeugnisse aus dem Ausland und Reisepakete für Mitarbeiter müssen ab dem kommenden Montag mit den neuen Gebühren eingereicht werden. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitätsbudgets anpassen und die MEA-Veröffentlichung an Mitarbeiter mit anstehenden Passverlängerungen weiterleiten. Vielreisende werden empfohlen, Tatkaal-Termine noch diese Woche zu buchen, um die höheren Gebühren zu vermeiden.
Indische Auslandsvertretungen wurden angewiesen, die Gebühren in der jeweiligen Landeswährung zum Rupie-Äquivalent zu erheben. Notfallzertifikate bleiben innerhalb Indiens kostenlos, kosten an Botschaften jedoch künftig 15 US-Dollar. Das MEA stellte zudem klar, dass der Pass ein „Reisedokument und kein Staatsbürgerschaftsnachweis“ sei – eine wichtige Unterscheidung für Compliance-Teams, die mit Mitarbeitern mit doppelter Staatsbürgerschaft arbeiten.
Praktisch werden die höheren Auslagen durch die bevorstehende landesweite Einführung chipgestützter E-Pässe und mehr digitaler Selbstbedienungskioske ausgeglichen, die Geschäftsreisenden schnellere Grenzabfertigungen versprechen. Multinationale Unternehmen sollten ihre Intranet-Reiseseiten und Spesenrichtlinien entsprechend aktualisieren.
Quelle: The Week
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