
Der Pendlerverkehr im Nordwesten Roms wurde heute Morgen gestört, nachdem unbekannte Fremdeinwirkungen die Bahninfrastruktur in der Nähe des Bahnhofs Vigna Clara beschädigten. RFI setzte den Betrieb auf der kürzlich wiedereröffneten Strecke Rom San Pietro – Vigna Clara um 10:40 Uhr aus Sicherheitsgründen aus. Techniker überprüfen derzeit die Oberleitungen und die Stabilität des Schotterbetts; der Vorfall ist nicht auf RFI zurückzuführen und könnte mit Bauarbeiten Dritter zusammenhängen. Ein temporärer Bus-Shuttle verbindet nun alle 20 Minuten Vigna Clara mit Valle Aurelia (Metro A) und Rom San Pietro. Die Unterbrechung trifft besonders Pendler aus dem Vatikanbereich sowie Geschäftsreisende, die in die nördlichen Vororte wie Farnesina und Foro Italico unterwegs sind. Die Verbindung S. Pietro–Vigna Clara, die 2024 vor dem Mobilitätsplan zum Jubiläum 2025 wiedereröffnet wurde, ist eine wichtige Umgehungsstrecke während der laufenden Arbeiten an der Metro C. Eine längere Sperrung könnte den Busverkehr der Linie 490 und den Verkehr auf dem Ring stark belasten. Unternehmen, die heute Termine im Stadtteil Prati geplant haben, sollten mehr Reisezeit einplanen oder auf Taxis ausweichen. RFI wird eine neue Mitteilung herausgeben, sobald die strukturellen Bewertungen abgeschlossen sind.
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