
Das britische Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) hat am 19. Juli 2026 seine Reisehinweise für Indien aktualisiert und dabei drei wichtige Änderungen für britische Unternehmen und Expatriates in indischen Städten hervorgehoben.
Erstens weist die Beratung darauf hin, dass Indien ab dem 8. Juli auf elektronische Overseas Citizen of India (e-OCI)-Karten umgestellt hat, die die bisherige Buchform ersetzen. Doppelstaatsbürger und langfristige Geschäftsreisende müssen die digitale Karte nun auf ihr Smartphone herunterladen oder eine ausgedruckte QR-Version mitführen, um ihren lebenslangen Visastatus nachzuweisen.
Zweitens stellt das FCDO fest, dass Indien aufgrund neuer Ebola-Ausbrüche in Zentralafrika an acht internationalen Flughäfen wieder Gesundheitskontrollen bei Ein- und Ausreise eingeführt hat. Reisende aus oder über betroffene Länder können Temperaturmessungen, Gesundheitsfragen und bei Symptomen eine Quarantäne erwarten.
Drittens müssen alle internationalen Passagiere – einschließlich Business-Class-Reisender und Diplomaten – nun innerhalb von 72 Stunden vor Abflug ein elektronisches Selbstdeklarationsformular auf dem Air Suvidha-Portal ausfüllen, das die jüngste Reiseroute und lokale Kontaktdaten enthält. Fluggesellschaften wurden angewiesen, Passagieren ohne diese Angaben das Boarding zu verweigern.
Obwohl die Hinweise keine Änderungen der Visapolitik bedeuten, sind sie für Unternehmen relevant, da Versicherer die FCDO-Empfehlungen oft als Bedingung für den Versicherungsschutz verlangen. Die Nichtbeachtung der zusätzlichen indischen Formalitäten kann den Versicherungsschutz ungültig machen, die Einreise behindern und Bußgelder von bis zu ₹10.000 gemäß den Aircraft (Public Health) Rules nach sich ziehen.
Firmen, die Gruppenreisen zu Vorstandssitzungen, Audits oder Projektstarts in Indien organisieren, sollten ihre Checklisten vor Abreise aktualisieren, Reisende über den e-OCI-Download informieren und sicherstellen, dass Gesundheitsnachweise elektronisch für die Kontrolle bei Ankunft verfügbar sind.
Die Beratung wiederholt zudem die langjährige Warnung der britischen Regierung, Reisen innerhalb von 10 km der Grenze zu Pakistan, in den meisten Teilen von Jammu & Kashmir sowie neu in den Bundesstaat Manipur nach ethnischen Unruhen zu vermeiden. Risikomanager sollten geplante Außeneinsätze in diesen Gebieten überprüfen, die Sicherheitsdienstleisterkapazitäten bestätigen und alternative Treffpunkte wie Chandigarh oder die Stadt Jammu (nur für Inlandsflüge) in Betracht ziehen.
Obwohl die Neuerungen bürokratisch wirken mögen, kann die Nichtbeachtung dazu führen, dass Passagiere an indischen Flughäfen abgewiesen oder festgehalten werden – ein kostspieliger Rückschlag für zeitkritische Geschäftsreisende.
Erstens weist die Beratung darauf hin, dass Indien ab dem 8. Juli auf elektronische Overseas Citizen of India (e-OCI)-Karten umgestellt hat, die die bisherige Buchform ersetzen. Doppelstaatsbürger und langfristige Geschäftsreisende müssen die digitale Karte nun auf ihr Smartphone herunterladen oder eine ausgedruckte QR-Version mitführen, um ihren lebenslangen Visastatus nachzuweisen.
Zweitens stellt das FCDO fest, dass Indien aufgrund neuer Ebola-Ausbrüche in Zentralafrika an acht internationalen Flughäfen wieder Gesundheitskontrollen bei Ein- und Ausreise eingeführt hat. Reisende aus oder über betroffene Länder können Temperaturmessungen, Gesundheitsfragen und bei Symptomen eine Quarantäne erwarten.
Drittens müssen alle internationalen Passagiere – einschließlich Business-Class-Reisender und Diplomaten – nun innerhalb von 72 Stunden vor Abflug ein elektronisches Selbstdeklarationsformular auf dem Air Suvidha-Portal ausfüllen, das die jüngste Reiseroute und lokale Kontaktdaten enthält. Fluggesellschaften wurden angewiesen, Passagieren ohne diese Angaben das Boarding zu verweigern.
Obwohl die Hinweise keine Änderungen der Visapolitik bedeuten, sind sie für Unternehmen relevant, da Versicherer die FCDO-Empfehlungen oft als Bedingung für den Versicherungsschutz verlangen. Die Nichtbeachtung der zusätzlichen indischen Formalitäten kann den Versicherungsschutz ungültig machen, die Einreise behindern und Bußgelder von bis zu ₹10.000 gemäß den Aircraft (Public Health) Rules nach sich ziehen.
Firmen, die Gruppenreisen zu Vorstandssitzungen, Audits oder Projektstarts in Indien organisieren, sollten ihre Checklisten vor Abreise aktualisieren, Reisende über den e-OCI-Download informieren und sicherstellen, dass Gesundheitsnachweise elektronisch für die Kontrolle bei Ankunft verfügbar sind.
Die Beratung wiederholt zudem die langjährige Warnung der britischen Regierung, Reisen innerhalb von 10 km der Grenze zu Pakistan, in den meisten Teilen von Jammu & Kashmir sowie neu in den Bundesstaat Manipur nach ethnischen Unruhen zu vermeiden. Risikomanager sollten geplante Außeneinsätze in diesen Gebieten überprüfen, die Sicherheitsdienstleisterkapazitäten bestätigen und alternative Treffpunkte wie Chandigarh oder die Stadt Jammu (nur für Inlandsflüge) in Betracht ziehen.
Obwohl die Neuerungen bürokratisch wirken mögen, kann die Nichtbeachtung dazu führen, dass Passagiere an indischen Flughäfen abgewiesen oder festgehalten werden – ein kostspieliger Rückschlag für zeitkritische Geschäftsreisende.