
Während des Staatsbesuchs von Präsident Ilham Aliyev am 21. Juli 2026 in Berlin unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und der aserbaidschanische Staatschef eine Gemeinsame Erklärung zur Strategischen Agenda für die bilaterale Partnerschaft. Das Dokument sieht die Einrichtung eines Deutsch-Aserbaidschanischen Wirtschaftsrats vor, der darauf abzielt, Projekte in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Logistikkorridore zwischen Europa und Asien zu beschleunigen.
Obwohl keine formelle Visaerleichterung angekündigt wurde, deuteten Regierungsquellen an, dass beide Seiten „Fast-Track“-Visa für vom Rat unterstützte Projekte prüfen und eine gegenseitige Anerkennung digitaler Arbeitserlaubnisse in Betracht ziehen werden. Derzeit benötigen deutsche Techniker für Einsätze in Aserbaidschan eine Einladung und Arbeitserlaubnis, was bis zu vier Wochen dauern kann.
Die Diversifizierung der Energieversorgung steht im Mittelpunkt der Agenda: Deutschland plant, zusätzliche Gasvolumina über den Southern Gas Corridor zu beziehen und sieht aserbaidschanische Häfen als Tore zu erneuerbaren Energien in Zentralasien. Vereinfachte Mobilitätsregeln für Ingenieure und Dienstleister sind daher entscheidend. Multinationale Unternehmen wie Siemens Energy und Uniper, die bereits in Baku aktiv sind, begrüßten die Einrichtung eines One-Stop-Wirtschaftsrats, der Bürokratie abbauen und Regierungsschreiben zur Visabeantragung bereitstellen könnte.
Die Erklärung verweist zudem auf „neue Transport- und Handelsrouten“, insbesondere die Trans-Kaspische Route über Georgien und Kasachstan. Deutsche Logistikunternehmen erwarten einen Anstieg des Carnet- und Zolltransitverkehrs, sofern die Grenzbehörden ihre Verfahren harmonisieren. Details zu möglichen Visa-Reformen sollen auf der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftsrats im Herbst in Berlin vorgestellt werden.
Obwohl keine formelle Visaerleichterung angekündigt wurde, deuteten Regierungsquellen an, dass beide Seiten „Fast-Track“-Visa für vom Rat unterstützte Projekte prüfen und eine gegenseitige Anerkennung digitaler Arbeitserlaubnisse in Betracht ziehen werden. Derzeit benötigen deutsche Techniker für Einsätze in Aserbaidschan eine Einladung und Arbeitserlaubnis, was bis zu vier Wochen dauern kann.
Die Diversifizierung der Energieversorgung steht im Mittelpunkt der Agenda: Deutschland plant, zusätzliche Gasvolumina über den Southern Gas Corridor zu beziehen und sieht aserbaidschanische Häfen als Tore zu erneuerbaren Energien in Zentralasien. Vereinfachte Mobilitätsregeln für Ingenieure und Dienstleister sind daher entscheidend. Multinationale Unternehmen wie Siemens Energy und Uniper, die bereits in Baku aktiv sind, begrüßten die Einrichtung eines One-Stop-Wirtschaftsrats, der Bürokratie abbauen und Regierungsschreiben zur Visabeantragung bereitstellen könnte.
Die Erklärung verweist zudem auf „neue Transport- und Handelsrouten“, insbesondere die Trans-Kaspische Route über Georgien und Kasachstan. Deutsche Logistikunternehmen erwarten einen Anstieg des Carnet- und Zolltransitverkehrs, sofern die Grenzbehörden ihre Verfahren harmonisieren. Details zu möglichen Visa-Reformen sollen auf der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftsrats im Herbst in Berlin vorgestellt werden.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Deutschland.Mehr von Deutschland
Alle anzeigen
Australische Reisehinweise erinnern Besucher an Deutschlands neue EES-Verfahren und Kontrollen an Landgrenzen
Auswärtiges Amt fordert verbleibende Deutsche zum Verlassen Jemens auf, da Huthi-Bedrohung anhält