
Das australische Außenministerium (DFAT) hat am 24. Juli seine weltweite Reisewarnung aktualisiert und australische Staatsbürger dazu aufgefordert, nicht notwendige Reisen in mehrere Länder des Nahen Ostens zu überdenken oder zu verschieben. Grund dafür ist eine Zunahme grenzüberschreitender Angriffe. Das Smartraveller-Bulletin verweist auf „kürzliche militärische Aktionen und glaubwürdige Hinweise auf Vergeltungsangriffe“ in Teilen Israels, Libanons, Syriens und Iraks und warnt vor einer möglichen weiteren Eskalation. Geschäftsreisende werden angehalten, Notfallpläne bereitzuhalten, große Menschenansammlungen zu meiden und sicherzustellen, dass die Notfall-Evakuierungsversicherung des Arbeitgebers aktuell ist.
Die Warnung betrifft besonders australische Energie- und Infrastrukturunternehmen, die nach dem pandemiebedingten Einbruch wieder vermehrt Projekte in der Region aufnehmen. Ein führendes Ingenieurunternehmen teilte Global Mobility News mit, dass es die Rotation von 120 Fly-in-Fly-out-Mitarbeitern nach Kurdistan vorübergehend ausgesetzt und wichtige Mitarbeiter über Amman statt Bagdad umgeleitet hat. Fluggesellschaften wie Emirates und Qatar Airways passen ihre Flugpläne an, was zu weiteren Verzögerungen bei Anschlussflügen nach Europa führen könnte.
DFAT weist darauf hin, dass einige Versicherer den Versicherungsschutz bei Reisen in Länder mit Level-4-Warnung („Nicht reisen“) möglicherweise aufheben. Unternehmen werden dringend gebeten, Reisepläne über die Anfang des Jahres eingeführte SmartTraveller-API zu registrieren. Zudem sollten Krisenkommunikationsstrukturen überprüft werden: Telstra meldet weiterhin knappe Bestände an Satelliten-SIM-Karten, da die Nachfrage von NGOs und Medien steigt. Personalabteilungen, die Langzeiteinsätze im Golf verwalten, sollten ihre Mitarbeiterunterstützungsprogramme überprüfen. Bei früheren Eskalationen stieg das Volumen an psychologischen Hilfetelefonaten laut EAP-Anbieter Benestar um 35 Prozent.
DFAT kündigt an, weitere Updates zu veröffentlichen, falls diplomatische Vertretungen Personal abbauen oder öffentliche Dienstleistungen einschränken müssen.
Die Warnung betrifft besonders australische Energie- und Infrastrukturunternehmen, die nach dem pandemiebedingten Einbruch wieder vermehrt Projekte in der Region aufnehmen. Ein führendes Ingenieurunternehmen teilte Global Mobility News mit, dass es die Rotation von 120 Fly-in-Fly-out-Mitarbeitern nach Kurdistan vorübergehend ausgesetzt und wichtige Mitarbeiter über Amman statt Bagdad umgeleitet hat. Fluggesellschaften wie Emirates und Qatar Airways passen ihre Flugpläne an, was zu weiteren Verzögerungen bei Anschlussflügen nach Europa führen könnte.
DFAT weist darauf hin, dass einige Versicherer den Versicherungsschutz bei Reisen in Länder mit Level-4-Warnung („Nicht reisen“) möglicherweise aufheben. Unternehmen werden dringend gebeten, Reisepläne über die Anfang des Jahres eingeführte SmartTraveller-API zu registrieren. Zudem sollten Krisenkommunikationsstrukturen überprüft werden: Telstra meldet weiterhin knappe Bestände an Satelliten-SIM-Karten, da die Nachfrage von NGOs und Medien steigt. Personalabteilungen, die Langzeiteinsätze im Golf verwalten, sollten ihre Mitarbeiterunterstützungsprogramme überprüfen. Bei früheren Eskalationen stieg das Volumen an psychologischen Hilfetelefonaten laut EAP-Anbieter Benestar um 35 Prozent.
DFAT kündigt an, weitere Updates zu veröffentlichen, falls diplomatische Vertretungen Personal abbauen oder öffentliche Dienstleistungen einschränken müssen.
Quelle: DFAT – Smartraveller
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