
Ein Update des Auswärtigen Amts vom 26. Juli 2026 warnt teilweise vor Reisen in die beninischen Departements an der Grenze zu Burkina Faso und Niger aufgrund der Ausbreitung jihadistischer Gewalt in der Sahelzone. Die Reisewarnung empfiehlt, Reisen nördlich des Pendjari-Nationalparks zu vermeiden und Feldarbeiten in Grenznähe zu Niger auszusetzen. Die deutsche Entwicklungsagentur GIZ hat bereits nicht unbedingt notwendiges Personal nach Cotonou verlegt, und mehrere deutsche Reiseveranstalter haben Wildtiersafaris im Pendjari-Gebiet bis September abgesagt. Lufthansa Cargo leitet Frachtflüge nachts über Abidjan statt Cotonou um, bedingt durch Ausgangssperren und Kontrollen durch Sicherheitskräfte. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass beninische Sicherheitskräfte kurzfristig Straßensperren errichten können und die Mobilfunkabdeckung während Einsätzen ausfallen kann. Reisende in Sperrzonen riskieren Festnahme und Abschiebung. Firmen-Mobilitätsteams sollten die Ortungstechnologie für Mitarbeiter überprüfen und sicherstellen, dass Satellitenkommunikationsgeräte nach beninischem Recht zulässig sind. Unternehmen mit Lieferketten von Lomé über Nordbenin nach Niger müssen mit Verzögerungen an den Grenzübergängen Hillacondji und Kraké rechnen. Versicherungsmakler berichten, dass die Prämien für Entführungs- und Lösegeldversicherungen für Einsätze nördlich von Djougou seit Januar verdoppelt wurden; Projektbudgets sollten entsprechend angepasst werden.
Quelle: Auswärtiges Amt
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