
Das australische Außenministerium (DFAT) hat am 27. Juli seine Smartraveller-Reisewarnung für Spanien aktualisiert und neue Hinweise zum Schengen-Ein- und Ausreisesystem sowie eine Warnung vor bevorstehenden Streiks im Bodenservice hinzugefügt. Die Mitteilung erinnert australische Reisende daran, dass Fluggesellschaften den Nachweis des Einreisedatums überprüfen können, um die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel sicherzustellen, und dass Überziehungen nun automatisch vom EES erfasst werden. Zudem wird auf mögliche Flugverspätungen ab dem 28. Juli an den Flughäfen Palma de Mallorca, Madrid und Barcelona aufgrund von Arbeitskämpfen hingewiesen. Reisende werden aufgefordert, Flugbenachrichtigungen aufmerksam zu verfolgen, Medikamente und Wertgegenstände im Handgepäck mitzuführen und bei Anschlussflügen nach Nordafrika oder Lateinamerika mehr Zeit einzuplanen. Obwohl das Risikoniveau für Spanien im Smartraveller-System weiterhin auf der zweittiefsten Stufe („Erhöhte Vorsicht“) bleibt, empfiehlt das DFAT nun ausdrücklich den Abschluss einer Reiseversicherung, die Streik-bedingte Ausfälle und medizinische Kosten durch extreme Hitze abdeckt. Firmen mit australischen Mitarbeitenden im Ausland sollten die neue Warnung verbreiten und sicherstellen, dass ihre HR-Systeme die Schengen-Tage korrekt erfassen. Zudem sollten Unternehmen ihre Krisenmanagement-Protokolle, die bisher auf Passstempelkontrollen basieren, überarbeiten und stattdessen auf EES-Datenprüfungen umstellen.
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