
Das tschechische Innenministerium hat die 22. Ausschreibung seines Fonds für Innere Sicherheit und Visapolitik (OP NSHV) gestartet und stellt 300 Millionen CZK (etwa 12 Millionen Euro) für Projekte zur Modernisierung biometrischer Arbeitsstationen in tschechischen Botschaften und Konsulaten bereit. Die gestern Nachmittag veröffentlichte, geschlossene Ausschreibung richtet sich gezielt auf Hard- und Software zur Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern für Schengen-Kurzzeitvisa. Antragsteller sind auf staatliche Stellen wie das Außenministerium und das Polizeipräsidium beschränkt, die Technologie wird jedoch von privaten Anbietern geliefert.
Das Ministerium erklärt, dass viele Dienststellen noch mit Geräten arbeiten, die vor 2016 installiert wurden und bei hohem Antragsaufkommen aus Ländern wie Indien, der Türkei und den Philippinen an ihre Grenzen stoßen. Die neue Generation der Lesegeräte unterstützt kontaktlose Fingerabdruckerfassung und eine konforme Lebenderkennung, was das Infektionsrisiko senkt und Identitätsbetrug erschwert. Die Projekte müssen bis März 2027 vergeben und bis Dezember 2028 vollständig umgesetzt sein; Brüssel übernimmt 75 % der förderfähigen Kosten.
Für Mobility-Manager bedeutet das Upgrade schnellere biometrische Erfassung und weniger Wiederholungen – ein Ärgernis, das Führungskräfte oft zu erneuten Besuchen in Visazentren zwingt. Auch Reise-Management-Unternehmen begrüßen den Plan, da derzeit in Neu-Delhi nur 45 Schengen-Anträge pro Stunde bearbeitet werden, was halb so viel ist wie das Ziel in Prag. Das Ministerium rechnet mit einer Produktivitätssteigerung von 30 % nach Einführung der neuen Technik.
Interessenten können ihre Projektvorschläge bis zum 31. Oktober 2026 einreichen. Die Ausschreibung unterstreicht Prags Absicht, sich an die kommende EU-Verordnung zur Visadigitalisierung anzupassen, nach der alle Schengen-Anträge bis 2031 online abgewickelt werden sollen. Anbieter mit Erfahrung in der Integration biometrischer Daten in zentrale VIS-Datenbanken dürften im Vorteil sein. Mobility-Experten sollten die Vergabeankündigungen Anfang 2027 im Auge behalten, um zu erfahren, welche Konsulate als erste den modernisierten Ablauf einführen.
Das Ministerium erklärt, dass viele Dienststellen noch mit Geräten arbeiten, die vor 2016 installiert wurden und bei hohem Antragsaufkommen aus Ländern wie Indien, der Türkei und den Philippinen an ihre Grenzen stoßen. Die neue Generation der Lesegeräte unterstützt kontaktlose Fingerabdruckerfassung und eine konforme Lebenderkennung, was das Infektionsrisiko senkt und Identitätsbetrug erschwert. Die Projekte müssen bis März 2027 vergeben und bis Dezember 2028 vollständig umgesetzt sein; Brüssel übernimmt 75 % der förderfähigen Kosten.
Für Mobility-Manager bedeutet das Upgrade schnellere biometrische Erfassung und weniger Wiederholungen – ein Ärgernis, das Führungskräfte oft zu erneuten Besuchen in Visazentren zwingt. Auch Reise-Management-Unternehmen begrüßen den Plan, da derzeit in Neu-Delhi nur 45 Schengen-Anträge pro Stunde bearbeitet werden, was halb so viel ist wie das Ziel in Prag. Das Ministerium rechnet mit einer Produktivitätssteigerung von 30 % nach Einführung der neuen Technik.
Interessenten können ihre Projektvorschläge bis zum 31. Oktober 2026 einreichen. Die Ausschreibung unterstreicht Prags Absicht, sich an die kommende EU-Verordnung zur Visadigitalisierung anzupassen, nach der alle Schengen-Anträge bis 2031 online abgewickelt werden sollen. Anbieter mit Erfahrung in der Integration biometrischer Daten in zentrale VIS-Datenbanken dürften im Vorteil sein. Mobility-Experten sollten die Vergabeankündigungen Anfang 2027 im Auge behalten, um zu erfahren, welche Konsulate als erste den modernisierten Ablauf einführen.
Quelle: Ministry of the Interior CZ