
Das tschechische Innenministerium hat am 14. September 2026 die 22. Ausschreibung im Rahmen des EU-finanzierten Instruments für innere Sicherheit – Grenzen & Visa (OP NSHV) gestartet. Mit einem Budget von 300 Millionen CZK (ca. 12 Millionen Euro) richtet sich die geschlossene Ausschreibung an Konsularstellen, die noch veraltete Fingerabdruckscanner und Erfassungsstationen für Schengen-Kurzzeitvisa nutzen. Laut Ministeriumsangaben müssen die geförderten Projekte Geräte der nächsten Generation installieren, die mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) und der ab Anfang 2028 verpflichtenden, aktualisierten Schnittstelle des Visa-Informationssystems (VIS) kompatibel sind. Die Fördermittel können auch für verschlüsselte Datenleitungen nach Prag und Mitarbeiterschulungen verwendet werden, jedoch müssen mindestens 50 % der Ausgaben in Hardware investiert werden.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Visanachfrage wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Tschechische Vertretungen bearbeiteten in den letzten zwölf Monaten über 620.000 Schengen-Anträge – ein Anstieg von 17 % im Jahresvergleich, vor allem getrieben durch Geschäftsreisen aus Indien, der Türkei und dem Golfgebiet. Mehrere Standorte, insbesondere Ho-Chi-Minh-Stadt und Abu Dhabi, meldeten Ausfallraten der Scanner von über 8 %, was zu Terminverschiebungen und einer Verschlechterung der Serviceziele führte. Für Unternehmen, die auf schnelle Visaerteilungen angewiesen sind, insbesondere in der Automobil- und Halbleiterzulieferindustrie, sollte die Modernisierung kürzere Terminfenster und weniger Wiederholungsbesuche ermöglichen. Firmen sollten beobachten, welche Konsulate Fördermittel erhalten, da vor Ort durchgeführte Arbeiten vorübergehend die Kapazitäten einschränken könnten. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2026, die Umsetzung muss bis Dezember 2027 abgeschlossen sein.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Visanachfrage wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Tschechische Vertretungen bearbeiteten in den letzten zwölf Monaten über 620.000 Schengen-Anträge – ein Anstieg von 17 % im Jahresvergleich, vor allem getrieben durch Geschäftsreisen aus Indien, der Türkei und dem Golfgebiet. Mehrere Standorte, insbesondere Ho-Chi-Minh-Stadt und Abu Dhabi, meldeten Ausfallraten der Scanner von über 8 %, was zu Terminverschiebungen und einer Verschlechterung der Serviceziele führte. Für Unternehmen, die auf schnelle Visaerteilungen angewiesen sind, insbesondere in der Automobil- und Halbleiterzulieferindustrie, sollte die Modernisierung kürzere Terminfenster und weniger Wiederholungsbesuche ermöglichen. Firmen sollten beobachten, welche Konsulate Fördermittel erhalten, da vor Ort durchgeführte Arbeiten vorübergehend die Kapazitäten einschränken könnten. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2026, die Umsetzung muss bis Dezember 2027 abgeschlossen sein.
Wie VisaHQ helfen kann
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