
Das tschechische Außenministerium (MFA) hat am 7. Oktober 2026 eine neue Sicherheitshinweis herausgegeben und rät tschechischen Staatsangehörigen dringend, die Grenzgebiete Eritreas zu Äthiopien, Dschibuti und Sudan zu meiden. Grund sind das Risiko bewaffneter Auseinandersetzungen sowie eingeschränkte konsularische Unterstützung außerhalb der Hauptstadt Asmara. Die Warnung folgt auf erneute Gefechte in den äthiopischen Regionen Tigray und Amhara sowie verstärkte militärische Aktivitäten entlang der eritreischen Grenze.
Obwohl sich die Empfehlung vor allem an ausreisende tschechische Reisende richtet, betrifft sie auch global tätige Mitarbeiter tschechischer Ingenieurfirmen, die an regionalen Infrastrukturprojekten arbeiten, sowie humanitäre NGOs mit tschechischem Personal. Versicherungen könnten Reisen nach Eritrea nun als Hochrisiko einstufen, was zu höheren Prämien oder Ausschlüssen führt. Unternehmen mit bereits vor Ort befindlichem Personal werden aufgefordert, Evakuierungspläne zu überprüfen und sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter im MFA-Datenbank DROZD registriert sind.
Das MFA betont, dass Bewegungen außerhalb Asmaras oft spezielle Genehmigungen erfordern und medizinische Einrichtungen knapp sind. Im Notfall erfolgt die konsularische Unterstützung über die tschechische Botschaft in Kairo, mehr als 2.000 Kilometer entfernt, was die Krisenreaktion zusätzlich erschwert.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten vor Reisegenehmigungen eine Sicherheitsrisikobewertung durchführen, für sicheren Bodentransport vom Flughafen Asmara sorgen und Reisende über lokale Genehmigungspflichten informieren. Wer Bergbaukonzessionen nahe der sudanesischen Grenze besuchen muss, sollte mit privaten Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten und lokale Medien auf mögliche Eskalationen beobachten.
Obwohl sich die Empfehlung vor allem an ausreisende tschechische Reisende richtet, betrifft sie auch global tätige Mitarbeiter tschechischer Ingenieurfirmen, die an regionalen Infrastrukturprojekten arbeiten, sowie humanitäre NGOs mit tschechischem Personal. Versicherungen könnten Reisen nach Eritrea nun als Hochrisiko einstufen, was zu höheren Prämien oder Ausschlüssen führt. Unternehmen mit bereits vor Ort befindlichem Personal werden aufgefordert, Evakuierungspläne zu überprüfen und sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter im MFA-Datenbank DROZD registriert sind.
Das MFA betont, dass Bewegungen außerhalb Asmaras oft spezielle Genehmigungen erfordern und medizinische Einrichtungen knapp sind. Im Notfall erfolgt die konsularische Unterstützung über die tschechische Botschaft in Kairo, mehr als 2.000 Kilometer entfernt, was die Krisenreaktion zusätzlich erschwert.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten vor Reisegenehmigungen eine Sicherheitsrisikobewertung durchführen, für sicheren Bodentransport vom Flughafen Asmara sorgen und Reisende über lokale Genehmigungspflichten informieren. Wer Bergbaukonzessionen nahe der sudanesischen Grenze besuchen muss, sollte mit privaten Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten und lokale Medien auf mögliche Eskalationen beobachten.