
Die Fluggesellschaft Air China hat ihren Winterflugplan für den Norden angepasst und reduziert die Frequenzen auf der Strecke Peking Capital (PEK) – Delhi (DEL) zwischen dem 15. und 29. November 2026 von drei auf zwei Flüge pro Woche. Die Verbindung wird weiterhin mit Airbus A330-200 bedient, Abflug in Peking um 15:30 Uhr, Rückflug aus Delhi um 22:50 Uhr. Dieser Schritt folgt auf eine langsamer als erwartete Nachfrageerholung im Geschäftsverkehr zwischen China und Indien, bedingt durch anhaltende Engpässe bei der Visabearbeitung auf indischer Seite. Reisebüros berichten, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit für chinesische Geschäftsvisa für Indien inzwischen über 20 Tage liegt, verglichen mit fünf Tagen vor der Pandemie. Für Arbeitgeber bedeutet die Änderung des Flugplans im November, einer Hochsaison für technische Wartungsreisen im Zusammenhang mit der indischen Haushaltsplanung, eine eingeschränkte Sitzplatzverfügbarkeit. Mobilitätsteams wird empfohlen, frühzeitig zu buchen oder alternative Routen über Hongkong und Kuala Lumpur zu wählen, die tägliche Verbindungen nach Delhi bieten. Branchenanalysten werten die Kürzung als saisonale Anpassung und nicht als strategischen Rückzug; Air China plant, die Strecke ab Dezember mit einem größeren Airbus A330-300 zu bedienen, passend zum touristischen Hochsaisonfenster in Indien von Dezember bis März. Dennoch verdeutlicht dieser Vorfall die Fragilität der Luftverkehrsbeziehungen zwischen China und Indien und unterstreicht die Bedeutung der Beobachtung von Flugplanänderungen, die oft der erste greifbare Hinweis auf veränderte bilaterale Reiseabsichten sind.
Quelle: AeroRoutes
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