
Vertreter aller 29 Schengen-Mitgliedstaaten trafen sich am 6. und 7. November 2025 in Straßburg und online zur ersten Sitzung der EES-ETIAS-Beratergruppe, nachdem das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem am 12. Oktober in Betrieb genommen wurde. Die finnische Grenzpolizei berichtete, dass der Flughafen Helsinki in den ersten drei Wochen über 480.000 Drittstaatsangehörige abgefertigt hat, mit einer durchschnittlichen Abwicklungszeit von 37 Sekunden – deutlich unter dem EU-Referenzwert von 45 Sekunden.
Oberst Sanna Ukkola, Leiterin der Grenztechnologie, führte dies auf umfangreiche Vorabtests in Vantaa und die Installation von 50 zusätzlichen automatisierten Grenzkontrollstellen zurück. Sie wies jedoch darauf hin, dass die Landgrenzen aufgrund sicherheitsrelevanter Maßnahmen im Zusammenhang mit Russland bis auf Weiteres geschlossen bleiben, weshalb die EES-Daten vor allem den Luft- und Seeverkehr abbilden.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität ist die wichtigste Erkenntnis die Planbarkeit. Das EES ersetzt die manuelle Passstempelung durch eine elektronische Erfassung jeder Ein- und Ausreise und berechnet automatisch die verbleibenden Aufenthaltstage für Nicht-EU-Reisende. Finnische Einwanderungsanwälte berichten, dass das System bereits zahlreiche Streitfälle wegen Überschreitungen der Aufenthaltsdauer durch eine eindeutige, zeitgestempelte Historie klären konnte.
Blickt man nach vorne, bestätigte die Beratergruppe, dass ETIAS – Europas elektronische Reisegenehmigung – planmäßig im April 2026 eingeführt wird. Die finnischen Behörden starten im Januar eine Informationskampagne für Arbeitgeber, um multinationale Unternehmen bei der Aktualisierung ihrer Reise- und Fürsorge-Richtlinien zu unterstützen.
Reiseverantwortliche sollten Nicht-EU-Entsandte darauf hinweisen, dass Fingerabdrücke und Gesichtsbilder nur bei der ersten Reise nach dem Start erfasst werden und drei Jahre lang gültig bleiben. Vielreisende müssen daher bei ihrem nächsten Besuch mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen, profitieren danach aber von schnelleren Abläufen.
Oberst Sanna Ukkola, Leiterin der Grenztechnologie, führte dies auf umfangreiche Vorabtests in Vantaa und die Installation von 50 zusätzlichen automatisierten Grenzkontrollstellen zurück. Sie wies jedoch darauf hin, dass die Landgrenzen aufgrund sicherheitsrelevanter Maßnahmen im Zusammenhang mit Russland bis auf Weiteres geschlossen bleiben, weshalb die EES-Daten vor allem den Luft- und Seeverkehr abbilden.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität ist die wichtigste Erkenntnis die Planbarkeit. Das EES ersetzt die manuelle Passstempelung durch eine elektronische Erfassung jeder Ein- und Ausreise und berechnet automatisch die verbleibenden Aufenthaltstage für Nicht-EU-Reisende. Finnische Einwanderungsanwälte berichten, dass das System bereits zahlreiche Streitfälle wegen Überschreitungen der Aufenthaltsdauer durch eine eindeutige, zeitgestempelte Historie klären konnte.
Blickt man nach vorne, bestätigte die Beratergruppe, dass ETIAS – Europas elektronische Reisegenehmigung – planmäßig im April 2026 eingeführt wird. Die finnischen Behörden starten im Januar eine Informationskampagne für Arbeitgeber, um multinationale Unternehmen bei der Aktualisierung ihrer Reise- und Fürsorge-Richtlinien zu unterstützen.
Reiseverantwortliche sollten Nicht-EU-Entsandte darauf hinweisen, dass Fingerabdrücke und Gesichtsbilder nur bei der ersten Reise nach dem Start erfasst werden und drei Jahre lang gültig bleiben. Vielreisende müssen daher bei ihrem nächsten Besuch mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen, profitieren danach aber von schnelleren Abläufen.
Quelle: eu-LISA
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